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Lichtenau ist ein Markt im mittelfränkischen Landkreis Ansbach. Lichtenau (1246 erstmals urkundlich erwähnt) liegt im Tal des Flusses Fränkische Rezat etwa 10 km östlich von Ansbach. Sehenswert sind neben der Festungsanlage die Dreifaltigkeitskirche, die beiden Toranlagen und die renovierten Bürgerhäuser im alten Ortskern rund um den Marktplatz. PolitikMarktgemeinderatDer Marktgemeinderat von Lichtenau hat 17 Mitglieder einschließlich des Bürgermeisters.
(Stand: Kommunalwahl am 3. März 2002) WappenDie Wappenbeschreibung lautet: Über von Rot, Silber und Blau geteiltem Schildfuß gespalten; vorne in Gold ein halber, rot bewehrter schwarzer Adler am Spalt, hinten fünfmal schräg geteilt von Rot und Silber. Kultur und SehenswürdigkeitenFeste LichtenauDie Lage innerhalb des Territoriums der Markgrafen von Brandenburg-Ansbach führte für den taktischen Vorposten der freien Reichsstadt Nürnberg in der Geschichte Lichtenaus zu kriegerischen Auseinandersetzungen. Die Festung Lichtenau geht auf eine mittelalterliche Wasserburg zurück. Im Zuge des Zweiten Markgrafenkriegs wurde sie 1553 zerstört. Die Reichsstadt Nürnberg ließ darauf eine völlig neue Anlage (wohl nach älteren Plänen des Baumeisters Antonio Fazzuni) errichten, der Bau zog sich bis ca. 1600 hin. Die Festung Lichtenau ist ein Glanzstück der Renaissancebaukunst, auch wenn sie militärisch gesehen längst überholt war und durch ihre Lage im Tal nicht wirklich gegen Belagerungsartillerie zu verteidigen war. Heute wird die Feste vom Freistaat Bayern als Außenstelle des Staatsarchivs Nürnberg genutzt. Der Innenhof und die Wallplattformen sind (zumindest tagsüber) zur Besichtigung zugänglich. Einmal jährlich im Juli organisiert der Heimatverrein das Burgfest. Bei diesem Fest, das auch Jugendliche aus der weiteren Region anzieht, ist an zwei Tagen die Burg für die Bürger zugänglich. Wirtschaft und InfrastrukturGrößtes Unternehmen am Ort ist die Brauerei Hauff-Bräu. GolfclubDer Golfclub Lichtenau-Weickershof|Golfclub Lichtenau-Weickershof e. V. wurde im Jahre 1978 gegründet und hat heute eine über die Region hinaus bekannte Turnieranlage. Die Anlage diente bereits mehrfach als Austragungsort für deutsche Meisterschaften. Der Golfplatz wurde mit dem Umweltpreis des deutschen Golfverbands ausgezeichnet. Langjähriger Präsident des Clubs ist Hans-Peter Müller. Literatur
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