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Lichtenwald ist eine Gemeinde auf dem Schurwald im Landkreis Esslingen, an der Landstraße L1151 zwischen Reichenbach an der Fils (4 km) und Schorndorf (7 km) gelegen. Lichtenwald besteht aus den beiden Ortsteilen Hegenlohe und Thomashardt, deren Zusammenschluss 1971 erfolgte. Hegenlohe wurde erstmalig im Jahr 1173 und Thomashardt im Jahr 1324 urkundlich erwähnt. GeografieGeografische LageDer Ortsteil Hegenlohe liegt auf dem bewaldeten Osthang (unter den Einheimischen auch Heuberg genannt) des Reichenbachtals und ist wie das auf dem Höhenrand angesiedelte Thomashardt von den Mischwäldern des Schurwaldes umgeben. Das Gemeindegebiet erstreckt sich von 342 bis 480 Meter Höhe. Auf dem Höhenweg (ein Wanderweg vom Bürgerzentrum zum Naturfreundehaus) hat man bei guter Sicht ein wunderschönes Panorama auf die Alb und die davor gelegenen Gebiete. In südwestlicher Richtung ergibt sich eine Fernsicht von ca. 50km, in östlicher von ca. 30 km. GliederungLichtenwald besteht aus den beiden Ortsteilen Hegenlohe und Thomashardt, ca. 66 % der Gemarkung besteht aus Wald. NachbargemeindenFolgende Gemeinden liegen in unmittelbarer Nähe zu Lichtenwald:
KlimaDas Klima in Lichtenwald gestaltet sich etwas rauher als im Filstal. Im Tagesverlauf kann ein Temperaturunterschied von 1-3 °C im Vergleich zum Tal auftreten. Abends nimmt dieser ab, im Sommer kann sogar, da nach Sonnenuntergang die warme Luft aus dem Tal aufsteigt, eine Umkehrung des Effektes beobachtet werden. Allgemein ist es in Lichtenwald windiger als im Tal, da die Orte auf einem Bergrücken liegen. Im Winter liegt wie auf dem ganzen Schurwald öfters und länger Schnee als im Fils-, Neckar- oder Remstal. Aufgrund der Berglage und (fast) freier Sicht in West und Ost kann man in Lichtenwald nahezu die komplett mögliche Sonnenscheindauer nutzen. GeologieDer geologische Aufbau Lichtenwalds, wie auch der Großteil des restlichen Schurwaldes lässt sich folgendermaßen beschreiben:
Tektonik: Die geologischen Schichten im Schurwald fallen allgemein vom Nordwesten nach Südosten um etwa 0,5-1° ein. Des Weiteren stellt das heutige Filstal im Raum Reichenbach-Plochingen eine Bruchzone dar, verursacht durch extreme Spannungen. Durch das Absinken der Zone liegen z.B. in Reichenbach Stubensandstein-Schichten 50-70 m tiefer als nördlich der Bruchlinie. Die Spannungen sind bis heute nicht abgeklungen, wodurch sich ein tektonisches Erdbeben vom August 1940 erklären lässt, dessen Epizentrum etwa 10 km unter Hegenlohe lag (zwar verursachte es keine Schäden, war aber dennoch auf dem ganzen Schurwald zu spüren). GeschichteLichtenwald ab 1971Die Gemeinde Lichtenwald entstand am 1. Januar 1971 durch den freiwilligen Zusammenschluss der bis dahin selbständigen Gemeinden Hegenlohe und Thomashardt. In einem Bürgerentscheid am 13. Dezember 1970 stimmten bei hoher Wahlbeteiligung mehr als 90 % der Wähler für den Zusammenschluss. Der Name Lichtenwald stammt vom „lichten Wald” ab, eine Bezeichnung die schon im Jahr 1555 in alten Forstlagerbüchern des Forstamts Schorndorf, unter Bezugnahme auf die Gemeinden Hegenlohe und Thomashardt auftauchte. Auch die Teilnamen Lohe und Hardt führen auf die Begriffe Weidewald bzw. lichter Wald zurück. Die zündende Idee für die Namensgebung hatte letztendlich der alteingesessene Bürger Hermann Roos aus Thomashardt. Weitere, aber abgelehnte Vorschläge waren: Hegenhardt, Thomaslohe, Schlichtenwald, Hohenlau, Schurdorf, Langgehren und Langrain.
HegenloheHegenlohe wurde erstmals unter dem Namen Haginilo am 26. April 1173 erwähnt, als Papst Kalixt III. die Liegenschaften des Klosters Sankt Blasien (Südschwarzwald) in Hegenlohe bestätigte. Die Vogtei hatten bis 1364 die Herzöge von Teck. Später wurde die Vogtei über Hegenlohe an die Grafen von Württemberg übergeben, welche diese unter anderem an die Esslinger Familie Holdermann verlieh. 1457 fiel die Vogtei wieder zurück an die Württemberger, die den Ort dann dem Amt (seit 1806 Oberamt) Schorndorf zuwiesen. Die Gemeinde gehört seit der Gebietsreform von 1938 dem Landkreis Esslingen an. Bis 1379 bestand auf Hegenloher Markung die um 1140 genannte Siedlung Ritzisweiler. Eine weitere Siedlung namens Witzenweiler existierte bis vor den Dreißigjährigen Krieg. Thomashardt und Hegenlohe bildeten stets eine Gesamtkirchengemeinde. Um 1700 begann die Gemeinde Hegenlohe einen eigenen Schulunterricht einzuführen, zuvor mussten die Schulpflichtigen Kinder (nur Jungen, Mädchen erst ab 1739) den Unterricht in Thomashardt und Hohengehren absolvieren. Heiligkreuz KircheEine Ecclesia (eher Kapelle) wurde erstmals 1173 urkundlich erwähnt. Die heutige Sakristei wurde nach 1200 erbaut, das gerippte Kreuzgewölbe erst viel später eingezogen. Die evangelische Pfarrkirche Zum heiligen Kreuz, welche auf einem felsigen Hügelsporn fußt, wurde wohl 1479 vollendet, wobei der Innenraum über die Jahrhunderte mehrmals Veränderungen unterzogen war, zuletzt 1955. Der steinerne Tischaltar stammt wahrscheinlich noch aus der ersten Kapelle, an der Nordwand befindet sich eine gotische Taufnische und im flachgedeckten Schiff wieder an der Nordwand eine spätgotische Sakramentnische (von 1479). Das hölzerne Altarkruzifix wurde um 1520 von unbekannter Hand geschnitzt und 1955 restauriert. Eine wahrscheinlich erste Orgel war schon um 1700 vorhanden, die heutige stammt von 1835. Der Kirchturm ist 29 m hoch, ruht zweiseitig auf einer starken, freitragenden, mittelalterlichen Eichenkonstruktion und wurde 1809 in den oberen zwei Stockwerken nebst Turmdach völlig neugebaut. Die erste große Glocke aus dem Jahr 1501, gegossen vom Esslinger Glockengießer Sydler und fast 300kg schwer, musste 1949 aufgrund eines Sprungs umgegossen werden. Zuvor wurde sie im Zweiten Weltkrieg beschlagnahmt und nach Esslingen abtransportiert, 1947 aber wieder zurückgegeben. Eine kleine Glocke wurde letztmals 1832 umgegossen, 1917 im Ersten Weltkrieg eingeschmolzen und 1922 durch eine neue ersetzt. Eine dritte Glocke, die Taufglocke, wurde 1949 angeschafft. Die Glocken ertönen in e-g-a (große Glocke - kleine Glocke - Taufglocke). ThomashardtThomashardt tauchte erstmals in einer Urkunde vom 18. November 1324 in der Namensform Dagemanshart auf. Ein Teil des Ortes befand sich bis 1333 im Besitz der Grafen von Aichelberg, ein anderer bis 1367 im Besitz der Herzöge von Teck. Später besaßen die Grafen von Württemberg die jeweiligen Rechte. Der dritte Teil des Dorfes gehörte ab 1268 dem Kloster Adelberg an, das seine Vogteirechte 1362 an Württemberg übergab. Die Grundherrschaft selbst übte das Kloster bis zum Jahr 1535 aus. Seit 1453 gehörte die Gemeinde zum Amt Schorndorf und ab 1938 zum Landkreis Esslingen. Thomashardt besaß bis ins Jahr 1966 weder eine Pfarrei noch ein Kirchengebäude, 1965/66 wurde dann die Auferstehungskirche gebaut. Der Bildungsbereich entwickelte sich früher als in Hegenlohe, ein Schulgebäude wurde 1812 gebaut, das auch als Rathaus benutzt wurde. Gemeinsame Geschichte vor 1971Bereits vor dem Jahr 1971 gab es viele Parallelen zwischen Thomashardt und Hegenlohe.
WappenOffizielle Blasonierung: „In Gold (gelb) über einem grünen Dreiberg eine nach unten gerichtete rote Buche mit grünem Stilansatz und nach oben weisendem grünen Blatt, am Stil schräg gekreuzt mit einer nach unten gerichteten roten Eichel mit grünem Hütchen und nach oben weisendem grünen Blatt.” Das neue Wappen konnte erst ab dem 13. Dezember 1971 geführt werden (fast ein Jahr nach der Gründung Lichtenwalds). Ein zuvor ausgerufener Wettbewerb in der Gemeinde brachte keine brauchbaren Ergebnisse für das Wappen, wichtige Anregungen kamen aber von der Archivdirektion Stuttgart. Zur Wappendeutung heißt es von der Fachbehörde: „Das Wappen enthält vereinfacht dargestellte Bestandteile der beiden mit dem Zusammenschluss erloschenen früheren Ortswappen. Diese Bestandteile, ein Eichenblatt mit Eichel für Hegenlohe und ein Buchenblatt mit Buchel für Thomashardt, sind in der Art eines schräg gestellten Vierpasses miteinander verbunden und sollen so auf die erzielte Gemeinsamkeit der beiden Gemeindeteile hinweisen. Gleichzeitig lässt sich dieses von der Schurwaldflora abgeleitete Motiv mit dem neuen Gemeindenamen in Verbindung bringen. Der Grüne Dreiberg erinnert im neuen Wappen, ebenso wie in den beiden früheren, an die topografische Lage der Gemeinde im Bereich des Schurwalds.” EinwohnerentwicklungLichtenwald ab 1971Die Einwohnerzahl ist innerhalb von 30 Jahren von 1.512 im Jahr 1971 auf 2.572 Einwohner im Jahre 2004 angewachsen, wovon 1.360 Personen auf den Ortsteil Hegenlohe und 1.212 auf den Ortsteil Thomashardt entfallen. Als Folge der starken Bevölkerungsentwicklung mussten neue Wohngebiete geschaffen und viele neue Straßen mit Ver- und Entsorgungsleitungen gebaut werden. Im Jahre 1999/2000 wurde das Misch- und (eingeschränkte) Gewerbegebiet Ummerles Häule III in Hegenlohe erschlossen. In den nächsten Jahren sollen weitere Baugebiete in beiden Ortsteilen dazukommen. HegenloheZwischen dem 17. und 19. Jahrhundert entwickelte sich der Ort nur sehr langsam. Gründe hierfür sind zum einen die geografische Lage, zum anderen die verheerenden Kriege. Die Einwohnerzahl stieg von 40 Einwohnern nach dem Dreißigjährigen Krieg auf ca. 80 im Jahr 1702. Im 19. Jahrhundert schwankte die Gemeinde zwischen 278 und 371 Bürger. Aufgrund der Flüchtlinge nach dem Zweiten Weltkrieg machte die Einwohnerzahl einen Sprung von 30 % auf 411 Personen (von 316 im Jahr 1939). Bis 1961 wuchs die Gemeinde um 14 % auf ca. 468 Bürger. ThomashardtThomashardt zählte stets mehr Gemeindemitglieder als Hegenlohe, wobei die prozentualen Schwankungen mit Hegenlohe übereinstimmten. Im 19. Jahrhundert zählte die Gemeinde zwischen 309 und 414 Einwohner. Nach Beendigung des zweiten Weltkrieges wuchs die Bevölkerung um 32 % auf 433 Personen (von 327 im Jahr 1939). Bis 1961 erhöhte sich die Einwohnerzahl um 20 % auf 545. Wirtschaft und InfrastrukturGeschichtlichesBis zu Beginn des 20. Jahrhunderts stellte die Landwirtschaft und die Waldnutzung die Haupteinnahmequelle für die Einwohner beider Gemeinden dar, auch die Köhlerei fand Einzug. Handwerker befriedigten den örtlichen Bedarf. Die beiden Mühlen im Reichenbachtal waren über Jahrhunderte die größten Gewerbebetriebe. Zum einen gab es die Bannmühle für Getreide, zum anderen die Ölmühle, die später als Knochenmühle und heute als Sägemühle eingesetzt wird. Seit 1930 nimmt die Beschäftigung in der Landwirtschaft kontinuierlich ab. Die meisten Einwohner pendeln nun zur Arbeit in die Städte (1987 arbeiteten 79,6 % der 1.172 Erwerbstätigen aus Lichtenwald in den Städten im Neckar- und Filstal). In Hegenlohe z.B. nahm die Zahl der Wohngebäude zwischen 1945 und 1969 um 150 % zu. Die Infrastruktur (wie Wasserversorgung und die Kanalisation) konnte Aufgrund der besseren Einkommensverhältnisse und dem dadurch steigenden Steueraufkommen in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts deutlich verbessert und ausgebaut werden. Durch den Ausbau der Wanderwege wurde auch die Möglichkeit zur Naherholung stark gefördert. Somit wandelte sich das heutige Lichtenwald von zwei Bauerndörfern zu einer lebhaften Wohngemeinde. AktuellDie ansässigen Betriebe bieten in Lichtenwald ca. 130 Arbeitsplätze, davon ist die Gemeinde der größte Arbeitgeber. Somit ist Lichtenwald schwerpunktmäßig Wohn- und Auspendlergemeinde. Wenige landwirtschaftliche Großbetriebe und Nebenerwerbsbetriebe bewirtschaften den ca. 286 ha landwirtschaftlich nutzbaren Boden. Einkaufsmöglichkeiten im Ort selbst gibt es nur wenige. In Thomashardt befindet sich eine Bäckerei, des Weiteren verkehrt regelmäßig ein fahrender Bäcker in Hegenlohe. In den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts fand sich in jedem Ortsteil noch ein „Tante-Emma”-Laden, die aber wegen Unwirtschaftlichkeit geschlossen werden mussten. Auch zwei Bankfilialen (Volksbank und KSK Esslingen-Nürtingen) mussten ihre Pforten schließen; in Thomashardt findet sich noch eine kleine Nebenstelle der KSK Esslingen mit Geldautomat und Kontoauszugsdrucker. Auch aufgrund des reichhaltigen Angebots an Waren und Dienstleistungen in den unmittelbaren Nachbargemeinden (wie Reichenbach a.d.F.) sind Lebensmittelgeschäfte im Ort kaum überlebensfähig. Dennoch können bei den einheimischen Landwirten Obst, Gemüse, Wurstwaren und frische Milch eingekauft werden. Gemeinderat und PolitikDer Gemeinderat der Gemeinde Lichtenwald besteht aus insgesamt 13 Mitgliedern. Neben der Bürgermeisterin Lucia Maria Herrmann sind die Freien Unabhängigen Wähler (FUW) mit 6, die SPD/Freien Wähler (SPD/FW) mit 3, die CDU mit 2 Mitgliedern, die Liste für Familien, Umwelt, Kultur und Sport (FUKS) mit einem Mitglied vertreten. Die Gemeinderatswahl 2004 konnte die Kräfteverhältnisse nicht verändern. Die SPD/FW musste zwar mehr als fünf Prozent der Stimmen an die Grünen abgeben, trotzdem konnten die Grünen, die nach einer längeren Pause wieder antraten, keinen Platz im Gemeinderat verbuchen. Bei der letzten Gemeinderatswahl wurden folgende Personen gewählt:
Aktuelle (Ende 2005) Themen der Gemeindepolitik sind:
Wahlergebnisse
Die Gemeinde Lichtenwald konnte bei den letzten Wahlen immer eine sehr gute Wahlbeteiligung verzeichnen. Zur Bundestagswahl 2005 hatte Lichtenwald mit 87,78 % z.B. die sechst höchste Wahlbeteiligung aller Gemeinden in Baden-Württemberg. Kultur und SehenswürdigkeitenTrotz der eher bescheidenen Größe existiert in Lichtenwald ein beschauliches Kulturprogramm. Im Jahr 2003 gab es ca. 8.000 Besucher, mehr als die Hälfte von außerhalb. Die ortsansässigen Künstler prägen entscheidend das Kulturprogramm, sowie das Gemeindebild. Der Wasserturm ist hierfür bestes Beispiel, sorgte er doch mit seinem Keramikfliesen-Mosaik für Aufsehen weit über den Landkreis hinaus. Das Kulturprogramm steht jedes Jahr unter einem anderen Motto, 2004 handelten die Themen von Eduard Mörike und der EU-Erweiterung. So kam es z.B. im Juni 2004 zu einer internationalen Intarsien-Ausstellung mit Künstlern aus Frankreich, Polen, Tschechien und Russland. Bekannte Künstler im und aus dem Ort sind der Schauspieler Ernst Specht, der Pianist Martin Pillwein, seine Frau und Künstlerin Carmen Pillwein, der Intarsienkünstler Eberhard Scheihing, das Künstlerehepaar Angie und René Heinze, die Pianistin Gunhilde Cramer, die Sopranistin Constanze Seitz, der Künstler Dieter Meyer-Jacobi, der Bildhauer Bertram Seitz oder der Jongleur Andreas Wittig. Volkshochschule LichtenwaldDie VHS Lichtenwald gliederte sich, aufgrund der prekären Finanzlage der Gemeinde, im Jahr 2003/04 mit Erfolg aus dem Solidarverband der VHS Esslingen aus und ist nun in die Gemeindeverwaltung integriert. Finanziell gesehen sind die Sachkosten gedeckt, nicht jedoch die Personalkosten. Die VHS in Lichtenwald steht nicht nur für den reinen Unterricht, sondern integriert zudem einen kompletten Kulturbetrieb und ein Kinderprogramm. Im ersten Semester nahmen ca. 3.000 Personen am Programm teil, viele davon aus dem Raum Waiblingen, Göppingen und Esslingen. Sehenswürdigkeiten und Naturdenkmale
VeranstaltungenRegelmäßige jährliche Großveranstaltungen in Lichtenwald sind:
Literatur
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