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Lindenschied ist eine im rheinland-pfälzischen Rhein-Hunsrück-Kreis gelegene Ortsgemeinde im Hunsrück. GeschichteDas damals dem Hochgericht Rhaunen unterstehende Lindenschied wurde erstmalig 1345 erwähnt. Die Urkunde stellt die Rechtsstellung Lindenschieds und weiterer Ortschaften fest, die hinsichtlich ihrer Grenzen und Rechte zwischen den Wildgrafen von Kyrburg, dem Lindenschied gehörte, und den Sponheimern umstritten waren. Der Streit wurde im Jahre 1354 vom Mainzer Erzbischof Gerlach von Nassau geschlichtet. Bis 1969 gehörte Lindenschied zum Landkreis Bernkastel. ReligionDie heutige evangelische Kirche wurde von 1689 bis 1907 von der evangelischen und katholischen Kirche genutzt. Nachdem sich die Kirche in einem sehr schlechten Zustand befand, erneuerte die evangelische Bevölkerung zwischen 1951 und 1953 das Dach und Teile des Mauerwerks weitgehend in Eigenleistung. Der über dem Chor befindliche Dachreiter wurde durch einen neu errichteten Turm an der Westseite ersetzt; sein schmiedeeisernes Kreuz befand sich bis zu einem Sturm im Jahr 2005 auf dem Kirchturm und wurde 2006 durch einen kupfernen Hahn ersetzt. Zwischen 1958 und 1963 wurden das Mauerwerk gesichert und das Kirchenschiff grundlegend renoviert; zudem wurde ein Pfarrsaal angebaut. – Lindenschied war bis 1976 Teil der Evangelischen Kirchengemeinde Hausen, seither gehören die 129 Evangelischen zur Evangelischen Kirchengemeinde Dickenschied. Die katholische Herz-Jesu-Kapelle wurde 1908/1909 errichtet. Lindenschied gehört katholischerseits zur Pfarrgemeinde Dickenschied. Die rund 129 evangelischen Einwohner gehören zur Evangelischen Kirchengemeinde Dickenschied, die etwa 70 Katholiken zur Pfarrgemeinde Dickenschied. WirtschaftFrüher gab es in Lindenschied einen umfangreichen Schieferabbau. Heute bestehen Handwerksbetriebe und Landwirtschaft. Nachbarorte
Literatur
Weblink
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