Löcknitz in Mecklenburg-Vorpommern


Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Uecker-Randow
Amt: Löcknitz-Penkun
Koordinaten: 53° 27′ N, 14° 12′ O
Höhe: 34 m ü. NN
Fläche: 22,69 km²
Einwohner: 2927
Bevölkerungsdichte: 129 Einwohner je km²
Postleitzahl: 17321
Vorwahl: 039754
Kfz-Kennzeichen: UER
Gemeindeschlüssel: 13 0 62 033
Adresse der
Amtsverwaltung:
Chausseestraße 30
17321 Löcknitz
Webpräsenz: www.loecknitz-online.de
Bürgermeister: Lothar Meistring (Linke)
Lage der Gemeinde Löcknitz im Landkreis Uecker-Randow

Löcknitz ist eine Gemeinde im Landkreis Uecker-Randow im Osten Mecklenburg-Vorpommerns (Deutschland) und Verwaltungssitz des Amtes Löcknitz-Penkun.

Geografie

Die südvorpommersche Gemeinde Löcknitz liegt an einer Furt der Randow zwischen Pasewalk und Stettin. Nördlich und südlich von Löcknitz erstreckt sich die breite Flussaue des Randowbruches. Das Gebiet dieses Urstromtales bildete sich beim Abschmelzen der Eiszeit-Gletscher vor über 20.000 Jahren heraus.

Zu Löcknitz gehört der Ortsteil Gorkow.

Geschichte

Grabfunde belegen die Besiedlung des Gebietes bereits in der Steinzeit. Um 600 vor der Zeitrechnung siedelten slawische Ukranen in der Gegend. Die erste Urkunde stellte der Bischof von Kamin im Jahr 1267 in Stettin aus, darin wird der Ort "Lokenitz" (slawisch für Sumpfloch) genannt.

Die Slawenburg Lokenitza wurde etwa 1400 eine deutsche Burg aus Mauerwerk. Die Dörfer Plöwen, Bergholz und Bismark (heute Ortsteil von Ramin gehörten zur Burg. Burg und Ansiedlungen wurden mehrfach zerstört, im Dreißigjährigen Krieg blieben von 197 Domänen-Bauern nur 48 übrig, von 80 Kossätenstellen nur noch eine. Vorübergehend war Löcknitz und ganz Vorpommern schwedisch. 1807 wurde das Gebiet durch Napoleons I. Truppen verwüstet.

Löcknitz war ob seiner Lage am Randow-Übergang oft umkämpft: bis 1390 Brandenburg auch Polen und Schweden.




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Informationsportal über Löcknitz in Mecklenburg-Vorpommern - 25.5.2012