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Lohmen ist eine kreisangehörige Gemeinde in Sachsen mit seiner zentralen Lage zwischen Pirna und dem Nationalpark Sächsische Schweiz. Sie ist Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Lohmen/Stadt Wehlen. GeschichteIm Jahr 1292 wird Lohmen erstmals urkundlich erwähnt. Der Ortsname wird vom altslawischen 'lomu' = Bruch abgeleitet. Diese Formel steckt auch noch in den heutigen slawischen Sprachen, zum Beispiel im Tschechischen: 'lom' = Bruch, Steinbruch, 'lomit' = brechen. In der Gegend waren bereits um 1200 die ersten Steinbrüche und damit die ersten in der größeren Umgebung überhaupt. Öffentliche Einrichtungen
OrtsgliederungOrtsteile Daube, Doberzeit, Mühlsdorf und Uttewalde. Der Ort Lohmen selbst gliedert sich allgemein in Ober-, Mittel- und Niederlohmen, was durch den mittig liegenden Berg im Ort bestimmt wird. Kultur und SehenswürdigkeitenLohmen ist ein bekannter Urlaubsort. Zum Lohmener Gebiet gehört die Bastei, die Felsenburg Neurathen und die Lohmener Klamm im Wesenitztal sowie die ehemalige Lochmühle mit dem Richard-Wagner-Denkmal und das Wasserkraftwerk Daubemühle. Im wildromantischen Uttewalder Grund ist das Uttewalder Tor ein beliebtes Ausflugsziel. Ein berühmter Sohn des Ortes ist Carl Heinrich Nicolai. Sehenswert ist das neu aufgebaute Schloss, indem die Gemeindeverwaltung ihren Sitz hat. Die Dorfkirche wurde im Jahre der Französischen Revolution, 1789, von einem Lehrling des Erbauers der Dresdner Frauenkirche George Bähr erbaut und hat ihr baugleiches Gegenstück in Uhyst am Taucher. Eine architektonische Besonderheit ist die hier angewendete untypische Bauweise mit Seitenturm und Altar-Kanzel-Orgel in einer Linie. Zudem ist sie mit 835 Sitzplätzen der größte Sakralbau der Sächsischen Schweiz und eine der größten Dorfkirchen in Sachsen. Söhne und Töchter der GemeindeAm 23. Februar 2006 feierte die Gemeinde den fünfzigsten Todestag des örtlichen Mundartdichters Bruno Barthel. Sein bekanntes Werk 'Im di Bastei rim' beschreibt das Leben in der Gemeinde Lohmen. Es ist auf sächsisch geschrieben und schwer zu lesen. Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
