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GeografieGeografische LageDie Stadt Lollar befindet sich im Landkreis Gießen ca. 8 km nördlich der Universitäts- und Kreisstadt Gießen und ca. 20 km südlich der Universitätsstadt Marburg. Durch Lollar fließt die Lumda, ein kleiner Fluss, der in der Nähe in die Lahn mündet. Nachbargemeinden und -kreiseLollar grenzt im Norden an die Gemeinden Lohra und Fronhausen (beide Landkreis Marburg-Biedenkopf), im Osten an die Stadt Staufenberg, im Süden an die Stadt Gießen, sowie im Westen an die Gemeinde Wettenberg. StadtgliederungSeit der Gebietsreform im Jahre 1972 gehören zu Lollar noch die drei Stadtteile Ruttershausen, Odenhausen und Salzböden. GeschichteDie Endsilbe des Ortsnamens -lar verweist auf eine Siedlung keltischen Ursprungs (vgl. auch Mainzlar, Wetzlar, Dorlar, Aßlar, Fritzlar). Erstmals urkundlich erwähnt wurde sie 1242. Zwischen 1570 und 1821 besaß die heutige Stadt ein Gericht. Die Stadtrechte erhielt sie 1974. Ersterwähnungen der Ortsteile:
WüstungenDilshausen; Einshausen EinwohnerentwicklungDurch den Zusammenschluss 1972 mit seinen Ortsteilen erreichte die heutige Stadt eine Größe von 8.000 Einwohnern. Heute (2004) hat Lollar inklusive der Ortsteile rund 10.500 Einwohner. PolitikStadtverordnetenversammlungBei der Kommunalwahl am 26. März 2006 ergab sich folgende Sitzverteilung:
WappenDas Wappen von 1967 enthält im oberen Bereich einen nach links blickenden weißen Pferdekopf auf blauem Grund, im unteren Bereich eine stilisierte Münze in weiß mit der zweizeiligen Aufschrift "*1* / KR". In der Mitte ist eine stilisierte Steinbrücke in Gold dargestellt. Die Brücke über die Lumda stellte eine zentrale Rolle in der Entwicklung von Lollar. 1711 wurde ein Brückenzoll genehmigt. Der Betrag von einem Kreuzer (s. "1 KR" auf dem Wappen) wurde für jedes Pferd bei der Überquerung fällig. Städtepartnerschaften
WirtschaftAnsässige Unternehmen1854 wurde die Hedwigshütte durch Justus Kilian gegründet. Bereits 1861 wurde diese von Buderus (Wetzlar), erworben. Durch diese wirtschaftliche Entwicklung wurde Lollar zum industriellen Schwerpunkt zwischen Gießen und Marburg. Heute werden in dem Werk durch die BBT Thermotechnik GmbH vornehmlich Heizkessel und Regelungstechnik für Heizsysteme produziert. Das Werk hat ca. 1000 Beschäftigte und ist somit der größte Arbeitgeber der Stadt. Kultur und SehenswürdigkeitenBekannt ist Lollar für eine der ältesten erhaltenen Kirchen in Hessen. Sie wurde in den 1970er Jahren abgebaut und befindet sich heute in einem Freilichtmuseum, dem Hessenpark. Anstelle der Kirche steht nun der Keulerbachbrunnen. Bedeutende Bürger der Gemeinde
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