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Lucka ist eine Stadt im thüringischen Landkreis Altenburger Land. GeografieLucka liegt am Südrand der Leipziger Tieflandsbucht, inmitten einer durch ausgekohlte Braunkohlentagebaue des ehem. "Bornaer Reviers" stark veränderten Landschaft (aufgeforstete Kippen im Norden, Westen und Osten). NachbargemeindenAngrenzende Gemeinden sind (im Uhrzeigersinn) die Stadt Regis-Breitingen mit dem Ortsteil Ramsdorf im sächsischen Landkreis Leipziger Land, Wintersdorf und die Stadt Meuselwitz im Landkreis Altenburger Land, Elsteraue im sachsen-anhaltischen Burgenlandkreis sowie die Stadt Groitzsch mit den Ortsteilen Maltitz und Berndorf im Landkreis Leipziger Land. StadtgliederungZu Lucka gehören die Ortsteile Breitenhain und Prößdorf. GeschichteDie Besiedlung des Gebietes um Lucka lässt sich bis in die jüngste Steinzeit (etwa 5000 bis 2500 v. Chr.) nachweisen. Lucka gewann im 12. Jahrhundert wohl von der benachbarten Burg Breitenhain aus als Zollstätte an der Straße von Merseburg und Pegau nach Altenburg Bedeutung. Wahrscheinlich wurde es 1284 dem Kloster Grünhain geschenkt. Erstmals urkundlich erwähnt wird Lucka in einem Schriftstück des Naumburger Schätzungsverzeichnis im Jahre 1320 als "oppidum Luckowe". 1307 siegte in der Schlacht bei Lucka Friedrich der Gebissene von Wettin gegen Albrecht I. von Habsburg und sicherte damit die Herrschaft des Hauses Wettin in Mitteldeutschland. Vor 1320 muss Lucka in wettinischen Besitz gekommen sein. Stadtrichter und Rat wurden 1431 genannt, sie hatten die Niedergerichte inne. Die Stadt war mit Wällen und drei Toren gesichert und unterstand seit 1396 dem Amt Altenburg. Unter den Handwerkern dominierten um 1800 die Schuhmacher. 1847 begann die Handschuhfabrikation, es folgte 1896 eine Eisengießerei und nach 1900 die Herstellung von Wellpappe, gummierten Papieren und die Glasveredlung. 1875-1975 bestand Bahnverbindung mit Meuselwitz und Groitzsch. Nach dem ersten Weltkrieg wurde Lucka immer stärker in den Bereich der Meuselwitzer Braunkohleindustrie einbezogen. EinwohnerentwicklungEntwicklung der Einwohnerzahl (ab 1960 31. Dezember):
PolitikWappenIn Gold ein Gerüsteter auf einem grünen Berg stehend, ein gleicharmiges Kreuz in seiner Rechten, eine gestielte Rose in seiner Linken. Die Figur wird rechts begleitet von einem Dreieckschild mit einer Rose. Das Wappen tauchte erstmals 1431 als Stadtsiegel auf, in der der Ritter anstelle der Rose noch eine Geißel trug. Seit dem 17. Jahrhundert wurde die Rose der Altenburger Burggrafen als Stadtwappen geführt. Das Wappen wurde 1951 durch ein neues Wappen, auf dem ein Arbeiter mit Vorschlaghammer abgebildet war, ersetzt, das jedoch nach der politischen Wende wieder durch das alte abgelöst wurde. Städtepartnerschaften
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Persönlichkeiten
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