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Die Gemeinde Lunden liegt in Schleswig-Holstein (Deutschland) im nördlichen Teil des Kreises Dithmarschen. Die nächsten größeren Ortschaften sind die Kreisstädte Heide (ca. 20 km) und Husum (ca. 23 km; Kreisstadt des nördlich angrenzenden Kreises Nordfriesland). Lunden ist der Hauptort des Amtes Kirchspielslandgemeinde Lunden, dem neben Lunden die Gemeinden Lehe, Krempel, Rehm-Flehde-Bargen, Hemme, Karolinenkoog, Groven und St. Annen angehören. Der Ort Lunden hat 1.650 Einwohner, die gesamte Kirchspielslandgemeinde umfasst etwa 5.300 Einwohner. GeschichteDie erste urkundliche Erwähnung von Lunden datiert bereits aus dem Jahre 1140 durch den Erzbischof von Bremen. Der Ortsname stammt wahrscheinlich aus dem dänischen "Lunn" (inselartige Erhebung) oder "Lund" (kleines Wäldchen). 1450 bis 1453 sowie 1484 kommt die Pest nach Lunden. Am 27. Februar 1529 wurde Lunden durch die Dithmarscher Landesversammlung das Stadtrecht verliehen. Im Jahre 1559, nachdem die Bauernrepublik Dithmarschen in der Letzten Fehde ihr Ende fand, ging dieses Recht wieder verloren. Im Jahr 1885 hatte Lunden 4064 Einwohner. PolitikDie letzte Wahl zur Gemeindevertretung von Lunden hatte folgendes Ergebnis (Stand: 3. März 2003):
Kultur und SehenswürdigkeitenDie größte Sehenswürdigkeit des Ortes ist die St. Laurentiuskirche (erbaut im 12. Jahrhundert, erweitert im Jahr 1471) mit dem Geschlechterfriedhof, auf dem letztmalig im Jahr 1945 eine Beerdigung durchgeführt wurde. Die Gräber können zum Teil besichtigt werden (der Sulemannen-Keller und der Nannen-Keller). Hier wurde auch einer der bedeutendsten Politiker der Bauernrepublik Dithmarschen beigesetzt, der Achtundvierziger Peter Swyn (1480? - 1537). Neben dem Grabstein ist eine Stele erhalten, auf dem dessen Ermordung abgebildet ist. Seit 1975 ist Lunden ein staatlich anerkannter Erholungsort. Die alte Volksschule wurde zum Heimatmuseum ausgebaut; später wurde es zum "NaTour-Centrum" erweitert. Vom Ortskern sind es 2 km bis zum Fluss Eider (Badestelle Wollersum). Der Gezeitenfluss Eider trennt die Kreise Dithmarschen und Nordfriesland. Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
