Lutter in Thüringen


Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Eichsfeld
Verwaltungsge-
meinschaft:
Uder
Koordinaten: 51° 20′ N, 10° 7′ O
Höhe: 325 m ü. NN
Fläche: 9,85 km²
Einwohner: 733
Bevölkerungsdichte: 74 Einwohner je km²
Postleitzahl: 37318
Vorwahl: 036083
Kfz-Kennzeichen: EIC
Gemeindeschlüssel: 16 0 61 067
Adresse der
Verbandsverwaltung:
Siedlung 14
37318 Uder
Webpräsenz: www.vg-uder.de
Bürgermeister: Raimund Müller (CDU)

Lutter ist eine Gemeinde in der Verwaltungsgemeinschaft Uder im thüringischen Landkreis Eichsfeld. Der Ortsteil Fürstenhagen ist Sitz der Naturparkverwaltung des Naturparks Eichsfeld-Hainich-Werratal.

Die Gemeinde Lutter besteht aus den Orten Lutter und Fürstenhagen.

Geschichte

Lutter

Lutter wurde 1201 als "Luthera" oder "Luttere" erstmals urkundlich erwähnt. Der Name stammt sehr wahrscheinlich vom gleichnamigen Bach, an dem Lutter liegt. Während des Dreißigjährigen Kriegs 1626 wurde Lutter vollständig niedergebrannt.

Fürstenhagen

Fürstenhagen wurde wahrscheinlich im 18. Jahrhundert westlich einer im 13. Jahrhundert bestehenden und um 1374 bereits wieder verlassenen Siedlung mit dem Namen "Indago" neu gegründet. Der Name stammt von diesem "dem Fürsten gehörenden Hagen". Der Ortsteil hat etwa 70 Einwohner.

Einwohnerentwicklung

Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):

  • 1994 - 793
  • 1995 - 797
  • 1996 - 788
  • 1997 - 776
  • 1998 - 777
  • 1999 - 766
  • 2000 - 763
  • 2001 - 756
  • 2002 - 744
  • 2003 - 755
  • 2004 - 751
Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik

Wappen

Blasonierung: „Schräglinks durch eine silberne Wellenleiste geteilt von Blau und Grün; oben ein silberner gerüsteter Krieger, in der Rechten eine Fahnenlanze haltend, sich mit der Linken auf ein Schild stützend; unten ein silbernes Mühlrad.”

Der Heilige Mauritius ist der Kirchenpatron der Gemeinde, der sich bis 1952/53 im Siegel der Gemeinde befand. Die Wellenlinie symbolisiert den Bach Lutter, an dem der Ort liegt. Das im Wappen befindliche Rad versinnbildlicht, daß bis 1950 vier Mühlen im Ort von der Lutter angetrieben wurden.




Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier.

Informationsportal über Lutter in Thüringen - 25.5.2012