
|
Mainaschaff ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Aschaffenburg. GeografieGeografische LageDie Gemeinde liegt östlich angrenzend an die Stadt Aschaffenburg am rechten Ufer des Mains, nahe an der Grenze zu Hessen. GeschichteErstmals erwähnt wird Mainaschaff Ende des 7. Jahrhunderts als ehemalige Alemannensiedlung. Zu Beginn des 12. Jahrhunderts gehörte der kleine Ort, der vornehmlich aus landwirtschaftlichen Höfen bestand, zum Stift Sankt Peter und Alexander (siehe auch: Stiftskirche St. Peter und Alexander) in Aschaffenburg. Die Bewohner, die hauptsächlich auch vom Obstanbau und Fischfang lebten, hatten an dieses Stift laufende Abgaben und auch Frondienste zu leisten. Erst 1872 wurde Mainaschaff eine eigenständige Gemeinde. PolitikGemeinderatDer Gemeinderat von Mainaschaff hat (ohne Bürgermeister) 20 Mitglieder.
(Stand: Kommunalwahl am 3. März 2002) WappenDas Wappen von Mainaschaff, das offiziell erst seit 1967 existiert, zeigt eine silberne Welle; vorne fünfmal geteilt, von Gold und Rot, hinten in Rot ein halbes stehendes silbernes Rad, unten Blau. Die Welle symbolisiert den Zusammenfluss von Main und seinem rechten Nebenfluss der Aschaff, welcher dem Ort auch seinen Namen gab. Das halbe Rad ist Symbol für die lange Zugehörigkeit zum Erzbistum Mainz, welches bekanntlich das Rad im Wappen führte. Kultur und SehenswürdigkeitenTheaterEin kleines Juwel besitzt Mainaschaff mit dem Marionettentheater Puppenschiff. Bauwerke
ParksDer Mainparksee, ein nunmehr etwa 240.000 m² großer Binnensee, der beim Bau der Autobahn in den 1950er Jahren aus einem sogenannten Baggersee entstand, bietet einen Dauercampingplatz und Bademöglichkeiten. Seit 2005 ist in Mainaschaff auf dem Gelände des Mainparksees eine der größten Saunalandschaften Deutschlands ansässig. Er wurde als Naherholungsgebiet der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Wirtschaft und InfrastrukturVerkehr
Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
