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Mainleus ist ein Markt im Landkreis Kulmbach (Regierungsbezirk Oberfranken). Direkt am Main gelegen, ist es ca. einen Kilometer vom Zusammenfluss der beiden Quellflüsse Weißer und Roter Main bei Steinenhausen (50° 5' 13" N, 11° 23' 52" O) entfernt. GeschichteDie Lage im Maintal hat der Gemeinde ihren Namen gegeben – „Mainleus” bedeutet „Siedlung der Slawischen Sippe der Lubis am Main”. Bedeutend war die Flößerei über den Main, die im 19. Jahrhundert ihre Blütezeit erlebte. Als Teil des seit 1792 preußischen Fürstentums Bayreuth fiel Mainleus im Frieden von Tilsit 1807 an Frankreich, welches es 1810 Bayern überließ. 1908 richtete die Kulmbacher Spinnerei eine Zweigniederlassung in Mainleus ein, die heute noch besteht. Im Rahmen der Gebietsreform wurden folgende Gemeinden bzw. Orte eingegliedert: 1955 Heinersreuth und Wolpersreuth; 1972 Bechtelsreuth, Krötennest, Wüstenbuchau, Buchau, Wernstein und Willmersreuth sowie Dörfles, Motschenbach, Pöhl und Wüstendorf; 1976 Veitlahm und Proß; 1977 Eichberg, Fassoldshof, Rothwind und Schwarzholz und 1978 Danndorf, Schimmendorf und Schwarzach-Schmeilsdorf. EinwohnerentwicklungAuf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 6.858, 1987 dann 6.189 und im Jahr 2000 6.940 Einwohner gezählt. PolitikBürgermeister ist Dieter Adam (Freie Wähler) als Nachfolger des seit 1990 amtierenden Werner Grampp (SPD). Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 2942 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 538 T€. Wirtschaft und InfrastrukturWirtschaft sowie Land- und ForstwirtschaftEs gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 8, im produzierenden Gewerbe 1014 und im Bereich Handel und Verkehr 143 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 516 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 2426. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe 11 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 114 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 2479 ha, davon waren 1534 ha Ackerfläche und 941 ha Dauergrünfläche. BildungIm Jahr 1999 existierten folgende Einrichtungen:
Rektor ist seit 1986 Detlef Kühl, der unter anderem über die Geschichte seines Heimatortes Kauerndorf gearbeitet hat und Vorsitzender des Gesangvereins Fidelia Kauerndorf ist Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
