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Malsch ist eine Gemeinde in Baden-Württemberg und gehört zum Rhein-Neckar-Kreis. Geografische LageMalsch liegt an der nordwestlichen Ecke des Kraichgaus in unmittelbarer Nähe der Städte Wiesloch und Walldorf am Rande der Oberrheinischen Tiefebene. GeschichteMalsch wurde im Jahre 783 in einer Schenkungsurkunde des Klosters Lorsch erstmals erwähnt. 976 schenkte Kaiser Otto II. die Benediktinerabtei Mosbach mit 23 Ortschaften, zu denen auch Malsch gehörte, dem Bischof von Worms. 1302 kam das Dorf wieder durch Schenkung an das Bistum Speyer. 1803 wurde Malsch badisch. PolitikGemeinderatDer Gemeinderat hat 14 Sitze. Bei der Kommunalwahl im Jahr 2004 erhielten bei einer Wahlbeteiligung von 67,2 Prozent die CDU acht Mandate und die FWV sechs. WappenDie Blasonierung des Wappens lautet: In von Blau und Rot gespaltenem Schild vorn ein durchgehendes, geschliffenes, halbes silbernes Kreus am Spalt, hinten das silberne Ortszeichen (Sester). Das Wappen wurde im Jahr 1900 vom Generallandesarchiv vergeben. Das Ortszeichen, das ein Getreidemaß darstellt, lässt sich bereits seit 1771 auf einem Siegel nachweisen. Hinzugefügt ist das Kreuz des Hochstifts Speyer. Die Flagge ist Rot-Blau und wurde nachweislich schon vor 1935 geführt. PartnerschaftenDie Gemeinde Malsch pflegt seit 2001 partnerschaftliche Beziehungen zu der Gemeinde Zamárdi in Ungarn. Wirtschaft und InfrastrukturIn dem ehemaligen Bauerndorf ist noch immer ein Zweig der Landwirtschaft stark vertreten, nämlich der Weinbau. An den Südhängen des 248 Meter hohen Letzenbergs und seinem östlichen Ausläufer liegen 120 Hektar Rebflächen, die vornehmlich mit Müller-Thurgau, Weißburgunder, Ruländer und Spätburgunder bebaut sind. Trotz der Ansiedlung von Industriebetrieben und Gewerbe findet der größere Teil der Erwerbstätigen Arbeit in den nahen Städten Walldorf, Wiesloch und Kronau. VerkehrMalsch liegt in der Nähe der Bundesstraße 3. Über sie ist auch innerhalb von drei Kilometern die Bundesautobahn 6 zu erreichen. Über den Bahnhof Rot-Malsch an der Badischen Hauptbahn besteht ein Anschluss an die S-Bahn RheinNeckar. Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
