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Markersdorf ist eine verwaltungsgemeinschaftsfreie Gemeinde im Osten Sachsens, im Landkreis Niederschlesischer Oberlausitzkreis. Geografie und VerkehrDie Gemeinde Markersdorf liegt im östlichen Teil des Landkreises. Sie grenzt im Osten an die Stadt Görlitz und liegt unterhalb der die Landschaft dominierenden Landeskrone. Die Bundesstraße 6 und die Bahnstrecke Löbau-Görlitz verläuft durch die Gemeinde. Die Bundesautobahn 4 verläuft nördlich der Gemeinde. Sie ist über den Anschluss Görlitz ca. (5 km) zu erreichen. Durch das Gemeindegebiet fließt der Weiße Schöps. GeschichteDie Gemeinde Markersdorf wird 1360 erstmals urkundlich in einer Stiftungsurkunde im Görlitzer Stadtbuch erwähnt. Markesdorf wurde wahrscheinlich nach dem Ortsgrunder "Markwart" benannt. Schon um das Jahr 980 soll in Jauernick die erste errichtet worden sein. Markersdorf selbst wurde etwa 1150 als Waldhufendorf angelegt. Die Nähe der Stadt Görlitz brachte der Umgebung leider nicht nur wirtschaftlichen Aufschwung, sondern auch viel Leid in Kriegszeiten. So wurde die Gemeinde während der Hussitenkriege, des Dreißigjährigen Krieges, des Siebenjährigen Krieg und des Befreiungskriege in Mitleidenschaft gezogen. Markersdorf wird oft auch ,,Napoleonsdorf' genannt. In dem Dorf starb der in der Schlacht bei Bautzen verwundete Marschall Duroc. Am 1. Januar 1994 schlossen sich die Gemeinden Markersdorf, Deutsch-Paulsdorf, Friedersdorf, Gersdorf, Holtendorf, Jauernick-Buschbach und Pfaffendorf zur Großgemeinde Markersdorf zusammen. OrtsgliederungOrtsteile sind Deutsch-Paulsdorf (sorbisch: Nemske Pawlice), Friedersdorf, Gersdorf, Holtendorf, Jauernick-Buschbach, Markersdorf und Pfaffendorf. . Sehenswürdigkeiten
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