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Marzling ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Freising, ca. 4km nordöstlich von Freising. GeographieDie Gemeinde liegt jeweils zur Hälfte in der Münchner Schotterebene und im tertiären Hügelland zwischen Isar und Amper. Es grenzt direkt an das Stadtgebiet der Großen Kreisstadt Freising und ist sowohl aktuell als auch geschichtlich so stark mit dem großen Nachbar verbunden, sodass es oft fälschlich als Freisinger Stadtteil bezeichnet wird. Marzling hat 10 weitere Gemeindeteile: Brunnhofen, Eixendorf, Goldshausen, Hangenham, Hirschau, Jaibling, Riegerau/Riedhof, Rudlfing, Stoibermühle und Unterberghausen. GeschichteMarzling wurde bereits im Jahr 804 als im Besitz der Freisinger Domkirche urkundlich erwähnt. Seit Mitte des 12. Jahrhunderts war es eine Hofmark des Hochstifts Freising und gehörte von da an bis zur Säkularisatiom 1803 zum Domkapitel bzw. Hochstift Freising. Marzling wurde 1818 im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern eine selbstständige politische Gemeinde. PolitikBürgermeister ist Michael Schwaiger (CSU/Freie Wähler). Er wurde im Jahr 2002 Nachfolger von August Hartmeier (Parteifreie Bürger). Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 1.089.000 €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 98.000 €. Kultur und SehenswürdigkeitenIm Gemeindegebiet befindet sich das Naherholungsgebiet Stoibermühle (Badesee, Biergarten). In Rudlfing befindet sich eine ehemalige Wallfahrtskirche, in Hangenham ein Haus der Naturfreunde mit guter Aussicht auf das Erdinger Moos. Erwähnenswert ist auch die Hangenhammer Kirche mit einem Freskenzyklus aus dem 14. Jahrhundert. Wirtschaft und InfrastrukturDurch die Nähe zu Freising und die günstige Verkehrsanbindung (B11) ist die Gemeinde zu einem bevorzugten Wohnort für Pendler geworden. Die Gemeinde hat einen Haltepunkt für Regionalbahnen an der Bahnlinie München-Landshut und gehört zum Bereich des Münchener Verkehrsverbunds MVV. Dieser bisher in einer Kurve gelegene Haltepunkt wird von Januar bis Dezember 2007 mit einer Bahnsteiglänge von 210 m an anderer Stelle neu errichtet. Die beiden Außenbahnsteige werden dabei sowohl von der neuen Straßenbrücke, als auch von einer im Jahr 2006 neu gebauten Fußgänger- und Radfahrerunterführung aus angebunden. Ein kleiner Teil des Geländes des Flughafen Münchens liegt im Gemeindegebiet. Wirtschaft sowie Land- und ForstwirtschaftEs gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 4, im produzierenden Gewerbe 100 und im Bereich Handel und Verkehr 13 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 131 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 947. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 2 Betriebe, im Bauhauptgewerbe 5 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 40 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1427 ha, davon waren 1120 ha Ackerfläche. UnternehmenAm Ort gibt es verschiedene Unternehmen aus Handwerk, Produktion und Dienstleistung.
BildungIm Jahr 1999 existierten folgende Einrichtungen:
Literatur
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