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Massenbachhausen ist eine Gemeinde im Landkreis Heilbronn in Baden-Württemberg. GeografieMassenbachhausen liegt im Westen des Landkreises Heilbronn am Massenbach, einem Zufluss der Lein, die wiederum in den Neckar fließt. Es gehört zur Randzone der Metropolregion Stuttgart. NachbargemeindenNachbarstädte und -gemeinden Massenbachhausens sind (im Uhrzeigersinn, beginnend im Osten): Schwaigern (Ortsteil Massenbach), Gemmingen, Kirchardt, Bad Rappenau (alle Landkreis Heilbronn) und Heilbronn (Stadtkreis). Mit Schwaigern ist Massenbachhausen eine Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft eingegangen. GeschichteEs gibt Indizien, die auf eine keltische Besiedlung des Gebietes der Gemeinde hinweisen. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte im Lorscher Codex im Jahre 773. Nachdem der Ort zwischenzeitlich dem Stift Odenheim gehörte, kam er über die Herren von Magenheim und von Neipperg 1585 an den würzburger Rat Dietrich Echter von Mespelbronn. 1737 kauften die Herren von Neipperg den Ort zurück. 1806 kam Massenbachhausen im Rahmen der Mediatisierung an Württemberg und dort zunächst zum Oberamt Kirchhausen, 1811 dann zum Oberamt Brackenheim. Im Jahre 1938 wurde Massenbachhausen dem Landkreis Heilbronn zugeordnet. ReligionenIm Jahre 1531 wurde durch die Herren von Neipperg die Reformation eingeführt; da aber Massenbachhausen im Jahre 1585 an den katholischen Dietrich Echter von Mespelbronn verkauft wurde, wurde das Dorf wieder katholisch. Die (protestantischen) Grafen von Neipperg hatten daher das Patronat über die katholische Kirche des Ortes, in dem sich auch deren Familiengruft befindet. Die seit dem 17. Jahrhundert existierende jüdische Gemeinde löste sich schon Ende des 19. Jahrhunderts wegen Mitgliedermangels aufgrund der Landflucht wieder auf. In Massenbachhausen gibt es heute eine katholische Kirchengemeinde, die außer für Massenbachhausen auch für den Schwaigerner Stadtteil Massenbach zuständig ist. Die evangelischen Gemeindeglieder von Massenbachhausen, die überwiegend erst nach dem 2. Weltkrieg zuzogen, gehören heute zur Kirchengemeinde Massenbach und Massenbachhausen, die im Schwaigerner Stadtteil Massenbach ihren Sitz hat und zum Kirchenbezirk Brackenheim der Evangelischen Landeskirche in Württemberg gehört. PolitikGemeinderatDer Gemeinderat Massenbachhausens hat nach der Kommunalwahl vom 13. Juni 2004 14 Sitze. Die Wahl führte zu folgendem Ergebnis:
Weiteres Mitglied des Gemeinderates und dessen Vorsitzender ist der Bürgermeister. Wappen und FlaggeBlasonierung: In Rot über drei (2:1) silbernen Ringen ein goldenes Haus. Das Wappen geht auf das Wappen der Grafen von Neipperg (drei Silberne Ringe auf rotem Grund) zurück. Die Flagge der Gemeinde ist Gelb-Rot. Kultur und SehenswürdigkeitenBauwerkeDie Katholische Kilianskirche zu Massenbachhausen wurde 1912 erbaut. Sie besitzt einen historischen Rokoko-Altar. Wirtschaft und InfrastrukturMassenbachhausen ist ein Weinbauort, dessen Lagen zur Großlage Heuchelberg im Bereich Württembergisch Unterland des Weinbaugebietes Württemberg gehören. VerkehrDie A 6 (Anschlussstelle Bad Rappenau) verläuft wenige Kilometer nördlich Massenbachhausens. Die nächsten Bahnhöfe liegen an der Kraichgaubahn in Gemmingen, Schwaigern und Leingarten. MedienÜber das Geschehen in Massenbachhausen berichtet als einzige Tageszeitung die Heilbronner Stimme in ihrer Ausgabe LT, Leintal. BildungIn Massenbachhausen besteht die Grundschule Lindenhofschule. Neben dem kommunalen Kindergarten gibt es auch einen katholischen Kindergarten. Die Volkshochschule Unterland bietet Erwachsenenbildung an. PersönlichkeitenSöhne und Töchter der Stadt
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