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Mauerstetten ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Ostallgäu. GeografieMauerstetten liegt in der Region Allgäu. Es existieren folgende Gemarkungen: Mauerstetten, Frankenried, Hausen, und Steinholz. GeschichteMauerstetten gehörte zum Reichsstift Irsee. Seit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 gehört der Ort zu Bayern. Im Dritten Reich war Mauerstetten (Steinholz) Standort des Konzentrationslagers "Riederloh II", einer Außenstelle des KZ Dachau. Die Inhaftierten von Riederloh arbeiteten als Zwangsarbeiter in der Kaufbeurer Munitionsfabrik. Am 4. September 1944 trafen 922 jüdische Häftlinge ein. Später kamen nochmal etwa 100 Juden dazu. In den vier Monaten, in denen das Lager bestand, sind 472 Juden unter unmenschlichen Arbeitsbedingungen und dem Auftreten von Seuchen verstorben. Ihre Leichen wurden in einem Waldstück verscharrt. Heute steht dort ein Jüdischer Friedhof zum Gedenken an die Ermordeten des KZs. EinwohnerentwicklungAuf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 1.700, 1987 dann 2.355 und im Jahr 2000 2.751 Einwohner gezählt. PolitikBürgermeister ist Alexander Müller. Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 779 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 90 T€. WappenBeschreibung: Über rotem Dreiberg in Blau eine silberne Mauer mit drei Zinnen; diese überdeckt von einer schwarzen Tanne, deren Stamm ein pfahlweise gestelltes goldenes Schwert aufliegt, das mit seinem Griff den Dreiberg überzieht. Wirtschaft und InfrastrukturWirtschaft sowie Land- und ForstwirtschaftEs gab 1998 im Bereich der Land- und Forstwirtschaft keine, im produzierenden Gewerbe 128 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 111 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 789. Im verarbeitenden Gewerbe (sowie Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden) und im Bauhauptgewerbe gab es je einen Betrieb. Zudem bestanden im Jahr 1999 127 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 899 ha. Davon waren ha Ackerfläche und 893 ha Dauergrünfläche. Wichtige ansässige Unternehmen
BildungIm Jahr 1999 existierten folgende Einrichtungen:
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