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Mengerskirchen ist eine Gemeinde im Landkreis Limburg-Weilburg in Hessen, Deutschland. Nachbargemeinden und -kreiseMengerskirchen grenzt im Norden an die Gemeinde Greifenstein ( Lahn-Dill-Kreis), im Osten an die Gemeinde Löhnberg, im Süden an die Gemeinden Merenberg und Waldbrunn (alle drei im Landkreis Limburg-Weilburg), sowie im Westen an die Gemeinden Neunkirchen, Elsoff und Oberrod (alle drei im Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz). GliederungDie Großgemeinde Mengerskirchen besteht aus fünf Ortsteilen
Der Sitz der Gemeindeverwaltung ist der Marktflecken Mengerskirchen. Die jeweiligen Ortsteile werden durch einen Ortsvorsteher im Ortsbeirat vertreten. TourismusSehenswürdigkeitenSchloß in Mengerskirchen, Sauerbrunnen in Dillhausen und Probbach Sportliche AktivitätenRund um den Knoten, die höchste Erhebung in der Gemeinde Mengerskirchen können Interessierte sich während der Wintermonate dem Langlauf widmen. Im Sommer bieten die beiden Stauseen Seeweiher und Waldsee die Möglichkeit zu baden. GeschichteDer Ort Mengerskirchen wurde das erste Mal erwähnt in einer Urkunde des Chorherrenstiftes St. Lubentius in Limburg-Dietkirchen an der Lahn im Jahre 1279. Als „oppidum” wurde Mengerskirchen bereits 1307 bezeichnet. Urkundlich bestätigt sind die Stadtrechte allerdings erst am 18. Februar 1321. Im Jahre 1481 kam das Marktrecht hinzu. In der Nähe von Mengerskirchen führte die Wallburg „Rentmauer” vorbei, die den damaligen Bewohnern eine besondern Schutz bot. Zu wachsender Bedeutung kam Mengerskirchen während der „Kalenberger Zent”. Zusammen mit den Gerichten Beilstein, Haimau (heute Löhnberg) und Nenderoth wurde auf dem Kalenbergskopf, einem Höhenkamm zwischen Arborn, Mengerskirchen und Nenderoth ein so genanntes Zentgericht abgehalten. Zwischen 1343 und 1561 blieb Mengerskirchen unter der Herrschaft der älteren nassauisch-beilsteinschen Linie, ab dann fiel es zusammen mit den restlichen Besitztümern Nassau-Beilsteins zurück an Nassau-Dillenburg. Grafen Otto II. von Nassau-Dillenburg vermachte Mengerskirchen seiner Gemahlin Adelheid von Vianden als Witwensitz. Am Schnittpunkt der zwei alten Handelstraßen Hohe Straße von Herborn nach Limburg und Rheinstraße von Köln nach Frankfurt errichteten sie eine damals wichtige Zollstätte. Sein Amtsbezirk (Sprengel) umfasste Almenrod, Arborn, Cödlingen, Dillhausen, Helmenrod, Nenderoth, Nieder- und Oberprobbach (heute nur noch Probbach), Obershausen, Odersberg und Winkels. Damit war Mengerskirchen größer als die eigentliche Residenz Beilstein Das Schloss in Mengerskirchen beherbergte mit mehrmaligen Unterbrechungen bis zum Jahr 1816 das Amt Mengerskirchen. Der letzte Amtmann trat in diesem Jahr in den Ruhestand und das Amt wurde mit dem Amt Weilburg vereinigt. 1867 schufen die Preußen durch eine Neuordnung der ehemaligen nassauischen Landen unter anderen auch den Oberlahnkreis, wozu auch Mengerskirchen ab dann gehörte. Dieser wiederum fiel der Gebiets- und Verwaltungsreform 1974 des Landes Hessens zum Opfer. Aus ihm wurde der Landkreis Limburg-Weilburg. Am 1. Januar 1971 wurde der Marktflecken Mengerskirchen Sitz der Gemeindeverwaltung der gleichnamigen Großgemeinde. PolitikGemeindevertretungBei der Kommunalwahl am 26. März 2006 ergab sich folgende Sitzverteilung:
BildungWesterwaldschuleIm Ortsteil Waldernbach befindet sich die Westerwaldschule (Waldernbach)|Westerwaldschule, eine Haupt- und Realschule für die Gemeinden Mengerskirchen, Merenberg, Waldbrunn (außer Ellar) und Beselich (Ortsteil Heckholzhausen).
Die Westerwaldschule (WWS) wurde am 21. Oktober 1977 gegründet. Träger der Schule ist seit der Gründung der Landkreis Limburg-Weilburg. Die Schule wurde nach dem Mittelgebirge Westerwald benannt. Ihr Einzugsbereich sind die Gemeinden Mengerskirchen mit den Ortsteilen Mengerskirchen, Waldernbach, Winkels, Probbach, Dillhausen, die Gemeinde Merenberg mit den Ortsteilen Merenberg, Barig-Selbenhausen, Allendorf, Reichenborn, Rückershausen, die Gemeinde Waldbrunn mit den Ortsteilen Hausen, Fussingen, Lahr, Hintermeilingen sowie die Gemeinde Beselich mit dem Ortsteil Heckholzhausen. Die Schule ist eine Haupt- und Realschule. Als Fremdsprache wird allgemein Englisch unterrichtet, im Realschulzweig besteht ab der siebten Klasse die Möglichkeit, Französisch als zweite Fremdsprache zu erlernen. Weiterhin wird bilingualer Unterricht angeboten. Eine Besonderheit der Westerwaldschule ist das 10. Hauptschuljahr, mit dem Hauptschüler besser auf das Berufsleben vorbereitet werden sollen. Dieses erfolgt nach der Abschlussprüfung der Hauptschule in der 9. Klasse. Die Schule verfügt heute über Musik-, Kunst-, Werkräume, eine Küche, Informatikräume, naturwissenschaftliche Lehrräume, eine Schülerbibliothek und ein Fotolabor. Die Schule ist mittlerweile in einem Gebäude in der Adolf-Weiß-Straße in Waldernbach untergebracht. Dieses Gebäude wurde für die Schule 1977 errichtet. Im Jahr 1982 wurden ein Flügel für die Verwaltung angebaut sowie die Sporthalle errichtet. Da die Schülerzahlen schneller als erwartet gestiegen sind, wurden die 5. Klassen in dem Gebäude der alten Waldernbacher Grundschule untergebracht. Es befindet sich in der Ortsmitte. Im Jahr 1995 erfolgte ein weiter Ausbau des Gebäudes in der Adolf-Weiß-Straße, so daß nun alle Schüler hier untergebracht werden konnten. Die Schule wird seit dem 1. März 1999 durch den "Verein der Freunde und Förderer der Westerwaldschule Waldernbach" unterstützt. Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
