
|
Meseberg ist eine Gemeinde im Norden des Landkreises Stendal in Sachsen-Anhalt (Deutschland). Sie gehört der Verwaltungsgemeinschaft Osterburg an, die ihren Verwaltungssitz in der Stadt Osterburg hat. GeografieGeografische LageMeseberg liegt am Westrand der altmärkischen Wische, einem tischebenen Gebiet zwischen den Flüssen Elbe und Biese. Durch das Gemeindegebiet fließt die Cositte, ein kleiner Nebenfluss der Biese. Die Gemeinde liegt nördlich von Stendal und ist etwa 5 km von der Stadt Osterburg (Altmark) entfernt. GemeindegliederungZu Meseberg gehören die Ortsteile Kattwinkel und Wenddorf. GeschichteDer Ort Meseberg taucht 1344 erstmals in einer Urkunde auf, der Ortsname führt auf das Geschlecht derer von Meseberg zurück. Der letzte Nachkomme dieses Rittergeschlechtes verstarb 1781 ohne Nachkommen. 1743 ereignete sich ein schwerer Brand im Ort, der auch die Kirche nicht verschonte, sie wurde wieder aufgebaut und erhielt 1824 eine Orgel. PolitikGemeinderatBei den Gemeinderatswahlen am 14. Juni 2004 gab es folgende Ergebnisse:
Wirtschaft und InfrastrukturIn der typischen Wischelandschaft ist die Landwirtschaft traditionell stark präsent, in Meseberg arbeiten zwei landwirtschaftliche Haupterwerbsbetriebe und zwei gewerbliche Betriebe. Eine Besonderheit stellt ein wachsender Salzstock dar, er befindet sich zwischen Meseberg und Kattwinkel. Die Freiwillige Feuerwehr Meseberg wurde am 17. März 1900 gegründet. Sie hat im Jahre 2006 33 aktive Mitglieder davon 11 Frauen, 5 Ehrenmitglieder, 9 passive Mitglieder, 12 Mitglieder der Jugendfeuerwehr und 8 Mitglieder der Kinderfeuerwehr. Es ist eine Feuerwehr mit Grundausstattung. Fahrzeuge sind ein TSF-W und ein TSA. VerkehrsanbindungMeseberg liegt an der Landstraße L9 von Osterburg (Altmark) nach Sandau (Elbe) (über eine Elbe-Gierseilfähre in Sandauerholz). Der nächste Bahnhof befindet sich im nahen Osterburg (Bahnlinie Magdeburg - Schwerin). Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
