Milow in Mecklenburg-Vorpommern


Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Ludwigslust
Amt: Grabow
Koordinaten: 53° 12′ N, 11° 32′ O
Höhe: 35 m ü. NN
Fläche: 33,43 km²
Einwohner: 462
Bevölkerungsdichte: 14 Einwohner je km²
Postleitzahl: 19300
Vorwahl: 038781
Kfz-Kennzeichen: LWL
Gemeindeschlüssel: 13 0 54 074
Gemeindegliederung: 6 Ortsteile
Adresse der
Amtsverwaltung:
Berliner Straße 8a
19297 Grabow
Webpräsenz: www.amt-grabow.de
Bürgermeister: Konrad Schmidt
Lage der Gemeinde Milow im Landkreis Ludwigslust

Die Gemeinde Milow gehört zum Amt Grabow im Landkreis Ludwigslust in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland).

Zu Milow gehören des Weiteren die Ortsteile Deibow, Görnitz, Kastorf, Krinitz und Semmerin.

Geografie und Verkehrsanbindung

Die Gemeinde im Südwesten Mecklenburg-Vorpommerns grenzt im Osten an das Land Brandenburg und liegt an der Landesstraße zwischen Grabow und Lenzen. Der Meynbach durchfließt das Gemeindegebiet in südwestlicher Richtung, wo er nördlich von Krinitz in die Alte Elde mündet, die ihrerseits die Gemeinde im Westen streift.

Geschichte

Historische Funde, wie Urnen und Pfeilspitzen, sprechen für eine frühe Besiedlung der Gemarkung. Die fruchtbaren Äcker der Gemeinde gehörten einst zum Gut Pröttlin. Bis in das 19. Jahrhundert wurden Gebäude in Fachwerk- und Lehmbauweise errichtet, erst hinterher erfolgte der schrittweise Umbau zu Ziegelhäusern.

Bis 1990 gehörte Krinitz zur Gemeinde Gorlosen. Auf Initiative der Einwohner konnte eine Selbstständigkeit der Gemeinde mit dem Ortsteil Görnitz erreicht werden. Erst am 12. Juni 2004 erfolgte die Eingemeindung nach Milow.

Kirche

Die Dorfkirche ist ein ungewöhnlich breiter Feldsteinbau aus dem 14. Jahrhundert. Über dem Westgiebel ist später ein Fachwerkturm errichtet worden. Bemerkenswert ist der aus dem 16. Jahrhundert stammende Schnitzaltar mit der Madonna im Schrein. In den Flügeln des Altars befinden sich Reliefs der Mariengeschichte. Zur Innenausstattung der Kirche gehören weiter zwei Schnitzfiguren: Engel und Petrus, die ebenfalls aus dem 16. Jahrhundert stammen.




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Informationsportal über Milow in Mecklenburg-Vorpommern - 25.5.2012