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Modautal ist eine Gemeinde im Landkreis Darmstadt-Dieburg in Hessen, Deutschland. GeografieGeografische LageModautal liegt im vorderen Odenwald etwa 15 km südöstlich von Darmstadt und wird teilweise von der Modau durchflossen. Nachbargemeinden und -kreiseModautal grenzt im Norden an die Stadt Ober-Ramstadt, im Nordosten an die Stadt Groß-Bieberau, im Osten an die Gemeinde Fischbachtal, im Südosten an die Stadt Lindenfels , im Süden an die Gemeinde Lautertal (beide Kreis Bergstraße), im Westen an die Gemeinde Seeheim-Jugenheim, sowie im Nordwesten an die Gemeinde Mühltal. GemeindegliederungDie Gemeinde Modautal besteht aus den Ortsteilen Allertshofen, Asbach, Brandau (Sitz der Gemeindeverwaltung), Ernsthofen, Herchenrode, Hoxhohl, Klein-Bieberau, Lützelbach, Neunkirchen, Neutsch und Webern. PolitikGemeindevertretungDie Kommunalwahl am 26. März 2006 lieferte folgendes Ergebnis:
BürtgermeisterBürgermeister Klaus-Peter Schellhaas tritt am 1. Januar 2007 die Nachfolge von Celine Fries als Erster Kreisbeigeordneter des Landkreises Darmstadt-Dieburg an. Damit muss Modautal nach knapp über einem Jahr wieder einen Bürgermeister wählen. Bisher nominiert sind Georg Marquardt (SPD), Jörg Lautenschläger (CDU) und Heinz Gengenbach (unabhängig). VerkehrIn der Gemeinde Modautal besteht ein gutvertaktetes Busnetz, das die einzelnen Ortsteile untereinander sowie mit Darmstadt verbindet. Linie NE: Neutsch - Nieder-Ramstadt - Traisa - Darmstadt Linie O: Brandau - Hoxhohl - Ernsthofen - Ober-/Nieder-Modau - Ober-Ramstadt - Darmstadt Linie K56: Lichtenberg/Asbach - Rohrbach - Ober-Ramstadt - Roßdorf - Darmstadt Linie K57: Gadernheim - Brandau - Neunkirchen - Lützelbach - Niedernhausen - Groß-Bieberau - Reinheim Linie K58: Groß-Bieberau - Lichtenberg - Klein-Bieberau - Asbach - Ernsthofen - Rohrbach SehenswürdigkeitenDer Aussichtssturm (Kaiserturm) auf der Neunkircher Höhe, der mit 605 m höchsten Erhebung im hessischen Odenwald. Von hier genießt man, Sonne und klare Sicht vorausgesetzt, einen herrlichen Ausblick über das ganze Hessische Ried und den nördlichsten Teil der Oberrheinischen Tiefebene und über den Rhein hinüber bis in das Pfälzer Hügelland. BauwerkeSchloss ErnsthofenDie Anfänge des Schloß Ernsthofen (N 49° 46' 20.2" O 8° 44' 22.4") sollen bis in das 8./ 9. Jahrhundert zurückreichen. Der frühere Hof des Ernst, der zur Burg ausgebaut wurde, soll namensgebend für den Ort Ernsthofen gewesen sein. Urkundlich wird die Burg Ernsthofen erstmals 1440 erwähnt, als die Herren von Rabenhold zu Ernsthofen die Burg an Hans IV. von Wallbrunn zu Nieder-Ramstadt verkaufen. Im 15. - 17. Jahrhundert wird sie durch die Herren von Wallbrunn ausgebaut, deren Sitz das Schloss bis 1722 war, wobei die Burganlage mehr und mehr ihren Zweck als Talsperre verlor und so zum Schloß Ernsthofen wurde. Im 17. und 18. Jhd. diente das Schloß wiederholt landgräflichen Jagdgesellschaften als Quartier. [1]. Das Schloss ist in Privatbesitz und daher nicht zu besichtigen. Hottenbacher HofDer Hottenbacher Hof (N 49° 45' 44.5" O 8° 46' 55.6"") ist ein historisches Hofgut bei Klein-Bieberau, dessen urkundliche Ersterwähnung bis ins 14. Jahrhundert zurück geht und der bis heute (mit Ausnahme einer Zeit im 30jährigen Krieg) genutzt wird.[2] Sport
BildungModautalschule Ernsthofen, Grundschule LiteraturTexte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
