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Monzingen ist ein bekanntes, über 1200 Jahre altes Weinstädtchen an der mittleren Nahe. Es gehört zum rheinland-pfälzischen Landkreis Bad Kreuznach und ist Teil der Verbandsgemeinde Bad Sobernheim. Die erste urkundliche Erwähnung Monzingens geht auf eine Schenkung von Weinbergen an das Kloster Lorsch 778 n. Chr. zurück. Die Weinbergslagen Frühlingsplätzchen und Halenberg sind weltbekannt. Im historischen Ortskern gibt es mehrere prunkvolle Fachwerkhäuser aus dem 16. Jahrhundert. Ein Wahrzeichen der Stadt ist das Alt'sche Haus, das 1589 erbaut wurde. LageMonzingen ist in einem Seitental der mittleren Nahe gelegen, das vom Gaulsbach durchflossen wird. Im Norden, Osten und Westen wird der Ort von 250–300 m hohen Bergen eingerahmt, gen Süden öffnet sich das Tal zur Nahe hin. Das Dorfzentrum bildet der 200 m hohe Kirchberg mit der aus dem 13. Jh. stammenden Kirche. Die Häuser erstrecken sich an einem sanft von Westen nach Osten abfallenden Berghang. Die jüngsten Neubauten liegen größtenteils am östlichen Berg in Richtung Nußbaum und überragen das alte Dorf mit seinem historischen Ortskern. Südlich, im Nahetal, jenseits der Bundesstraße 41 liegt das Gewerbegebiet. Die umliegenden Berghänge sind von Mischwald bedeckt und werden teilweise auch für den Weinbau genutzt. Einige der schon seit längerem aufgegebenen Weinberge an den Berghängen sind von einem Buschwald bedeckt. Vor allem an den steilen Südhängen der Monzinger Weinlagen Frühlingsplätzchen und Halenberg wird noch intensiv Weinbau betrieben. OrtsnameDie frühen Formen des Ortsnamens wie Monzecha, Munzaher und Monzaha leiten sich vom Namen eines fränkischen Ansiedlers (Munt/Mund) in Verbindung mit der Silbe -aha/-ach, die Wasser oder fließendes Gewässer bedeutet, ab. Im laufe der Zeit wandelte sich der Name bis zur heutigen Form. Unter anderem sind folgende Schreibweisen bekannt:
BautenAlt'sches HausAdresse: Hauptstraße 59 Laut Inschrift im Jahre 1589 erbaut. Bauherr war der Bürgermeister und Schultheiß Matthias Knorr. Das Haus ist ein typisches Beispiel für das rheinische Fachwerk des späten 16. Jh.. Haus MüllerAdresse: Hauptstraße 64 Erbaut um 1600 umgebaut im 18. Jh. Freilegung des Fachwerks 1977. Haus WeberHauptstraße 74 Erbaut 1574 Vermutlich ursprünglich Erbbestandshof des Augustiner-Chorherrenstiftes Ravengiersburg. Pfarrkirche St. MartinErbaut um 1000 durch den Erzbischof Willigis als kleine Kapelle. Gotische Umbauten im 13.-15. Jahrhundert. Wird als eines der wichtigsten Baudenkmäler des Nahetals bezeichnet. Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
