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| Basisdaten |
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| Bundesland: |
Baden-Württemberg |
| Regierungsbezirk: |
Freiburg |
| Landkreis: |
Konstanz |
| Koordinaten: |
47° 44′ N, 8° 56′ O |
| Höhe: |
393 m ü. NN |
| Fläche: |
14,38 km² |
| Einwohner: |
3229 |
| Bevölkerungsdichte: |
225 Einwohner je km² |
| Postleitzahl: |
78345 (alt: 7761) |
| Vorwahl: |
07732 |
| Kfz-Kennzeichen: |
KN |
| Gemeindeschlüssel: |
08 3 35 055 |
Adresse der
Gemeindeverwaltung: |
Bohlinger Straße 18
78345 Moos |
| Webpräsenz: |
www.moos.de
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| Bürgermeister: |
Peter Kessler |
Moos ist eine Gemeinde im Landkreis Konstanz in Baden-Württemberg, Deutschland.
Geografie
Geografische Lage
Moos liegt direkt am Ufer des Bodensees auf der Halbinsel Höri.
Nachbargemeinden
Die Gemeinde grenzt im Norden an die Stadt Radolfzell am Bodensee, im Osten an den Bodensee, im Süden an die Gemeinden Gaienhofen und Öhningen und im Westen an die Stadt Singen (Hohentwiel).
Gemeindegliederung
Neben dem Zentralort Moos gehören auch Bankholzen, Iznang und Weiler (mit Bettnang) zur Gemeinde.
Geschichte
Moos gehörte von Alters her zur Herrschaft Bohlingen, mit der es 1497 an das Bistum Konstanz ging. Als dieses im Rahmen der Säkularisierung und Mediatisierung aufgrund des Reichsdeputationshauptschlusses seine weltlichen Befügnisse verlor, fiel das Gebiet – und damit auch Moos – 1803 an das Großherzogtum Baden.
Eingemeindungen
- 1974: Bankholzen, Iznang, Weiler
Ortsteile
Bettnang
Bettnang gehörte zur Herrschaft Bohlingen, deren geschichtliches Schicksal es teilte. Bereits 1934 wurde das Dorf nach Weiler eingemeindet.
Bankholzen
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Bankholzen wurde erstmals 1050 urkundlich erwähnt. Mitte des 15. Jahrhunderts kam es unter die Herrschaft Bohlingen und teilte fortan deren Schicksal. |
Iznang
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Erst 1300 wurde Iznang als Utzenhofen erstmals urkundlich erwähnt. Während die westliche Dorfhälfte der Herrschaft Bohlingen zugehörig war und so schon 1497 an das Hochstift Konstanz ging, gehörte die östliche Hälfte zur Vogtei Höri, die erst 1535 von den Konstanzer Bischöfen erworben wurde. |
Weiler
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Weiler gehörte früher zur Vogtei Höri, mit der es 1535 an das Bistum Konstanz kam. Wie sein gesamtes weltliche Territorium musste das Bistum 1803 auch Weiler abtreten, so dass der Ort an das Großherzogtum Baden fiel. |
Politik
Die Gemeinde gehört dem Gemeindeverwaltungsverband Höri mit Sitz in Gaienhofen an.
Gemeinderat
Die Gemeinderatswahl am 13. Juni 2004 führte zu folgendem Ergebnis:
- CDU 41,3% (+7,2) – 6 Sitze (+1)
- FWG 28,5% (-27,4) – 5 Sitze (-4)
- Grüne Liste 20,2% (+20,2) – 3 Sitze (+3)
Partnerschaften
Die Gemeinde Moos unterhält partnerschaftliche Beziehungen zu
- Le Bourget-du-Lac am Lac du Bourget in Frankreich seit 1995.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Regelmäßige Veranstaltungen
- Jährlich am Montag nach dem dritten Juli-Sonntag erfüllen die Bürger von Moos mit der Wasserprozession zu den „Hausherren” Theopont, Senes und Zeno, den Stadtpatronen von Radolfzell ein Gelübde aus dem Jahr 1797 für die Bewahrung vor einer schlimmen Viehseuche.
- Jährlich am ersten Oktobersonntag findet das überregional bekannte Büllefest statt. „Bülle” wird mundartlich die Höri-Zwiebel genannt. Es werden u. a. geflochtene Zwiebelzöpfe, Zwiebelsuppe und die „Bülledünne”, ein Blechkuchen mit Zwiebeln und Speck, angeboten. Das Fest findet seit 1976 statt.
Persönlichkeiten
Söhne und Töchter der Gemeinde
- 1734, 23. Mai (in Iznang), Franz Anton Mesmer, † 5. März 1815 in Meersburg, Arzt, Wunderheiler und Begründer des Mesmerismus
- 18. September 1859, (in Moos), Ferdinand Stoffel, † 9. Januar 1921 in Moos, Hauptlehrer, Wegbereiter der Gehörlosenseelsorge Erzdiözese Freiburg
- 1951, 28. Januar (in Bankholzen), Karl Honz, deutscher Leichtathlet, Europameister 1974 über 400 Meter
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Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier.
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