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Motten ist eine Gemeinde und staatlich anerkannter Erholungsort im unterfränkischen Landkreis Bad Kissingen. GeografieMotten liegt in der Region Main-Rhön. Es existieren folgende Ortsteile: Kothen, Motten und Speicherz. GeschichteAls Amt des Hochstiftes Fulda wurde der Ort 1803 zugunsten des Erzherzogs Ferdinand von Oranien säkularisiert und fiel 1806 als Teil der „province de Fulde” an Frankreich (ab 1810 ein Departement des Großherzogtums Frankfurt des Fürstprimas von Dalberg). Es wurde auf dem Wiener Kongress 1815 Österreich zugesprochen. Seit dem Münchner Vertrag 1816 gehört der Ort zu Bayern. Am Abend des 22. Oktober 2005 zerstörte eine tornadoähnliche Windhose Teile des Industriegebiets. EinwohnerentwicklungAuf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 1.617, 1987 dann 1.641 und im Jahr 2000 1.946 Einwohner gezählt. PolitikBürgermeister ist Jochen Vogel (Wählergemeinschaft). Er wurde im Jahr 2002 Nachfolger von Karl Will (Wählergemeinschaft/Wählergr.). WappenDie Wappenbeschreibung lautet: In schwarz ein mit einem senkrechten schwebenden schwarzen Tatzenkreuz belegter, silberner Schräglinksbalken; oben eine goldene Laubkrone, unten eine goldene Distelblüte. Wirtschaft und InfrastrukturMotten ist seit dem frühen 16. Jahrhundert Standort einer Brauererei. Die fürstbischöflich-fuldische Amtsbrauerei wurde am 12. Dezember 1791 an den ansässigen Bauern Johann Georg Will verkauft. Die Brauerei bestand bis 1987 als Will-Bräu. Heute heißt sie Hochstiftliches Brauhaus in Bayern und gehört zum Hochstiftlichen Brauhaus Fulda. Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 840 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 200 T€. Wirtschaft sowie Land- und ForstwirtschaftEs gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 242 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 64 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 665. Im verarbeitenden Gewerbe gab es einen Betrieb, im Bauhauptgewerbe ebenfalls einen Betrieb. Zudem bestanden im Jahr 1999 54 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 837 ha, davon waren 227 ha Ackerfläche und 606 ha Dauergrünfläche. BildungIm Jahr 1999 existierten folgende Einrichtungen:
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