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Mühlberg ist eine Gemeinde im thüringischen Landkreis Gotha. Zusammen mit Arnstadt und Ohrdruf ist es der älteste urkundlich erwähnte Ort Thüringens. GeografieMühlberg liegt in Mittelthüringen am Südrand des Thüringer Beckens im Gebiet der Drei Gleichen auf halbem Weg zwischen Arnstadt und Gotha. Südlich des Ortes erhebt sich die durchschnittlich 450 Meter hoch gelegene Hochebene der Ohrdrufer Platte, die heute überwiegend als Truppenübungsplatz genutzt wird. Thüringer Becken und das Vorland des Thüringer Waldes werden durch die bei Mühlberg als zwei Höhenzüge sichtbare Eichenberg-Gotha-Saalfelder-Störungszone abgegrenzt. NachbargemeindenDie Nachbargemeinden Mühlbergs sind in Uhrzeigerrichtung, von Norden beginnend: Wandersleben, Apfelstädt, die Wachsenburggemeinde, Gossel, Wölfis, Ohrdruf und Günthersleben-Wechmar. GeschichteAm 1. Mai 704 wird Mühlberg als Mulenberge zusammen mit Arnstadt und Großmonra in einer Schenkungsurkunde des Thüringer Herzogs Hedan II. an den angelsächsischen Bischof Willibrord von Utrecht erstmals urkundlich erwähnt. Im Jahr 1242 erhielt der Ort Marktrecht. Im Lauf der nachfolgenden Jahrhunderte wechselten die Besitzverhältnisse häufig. 1802 wurde Mühlberg preußisch und Teil des Regierungsbezirks Erfurt. Erst mit der Neugliederung des Landes 1945 kam Mühlberg zum Land Thüringen und gehört seitdem zum Landkreis Gotha. 1952 wurde dieser Teil des neu gebildeten Bezirks Erfurt, der bis zur Neugründung des Landes Thüringen im Jahr 1990 Bestand hatte. EinwohnerentwicklungEntwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Wirtschaft und InfrastrukturVerkehrMühlberg liegt an der Landstraße L1045 von Arnstadt über Holzhausen (hier steht die Wachsenburg), Röhrensee, Wechmar, Güntersleben nach Gotha. Weiterhin gibt es eine Straßenverbindung zum 4 km nördlich gelegenen Wandersleben. Dort besteht auch ein Eisenbahnanschluss. Unmittelbar am Nordrand des Ortes verläuft die Autobahn A 4 mit der Anschlussstelle Wandersleben. Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
