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Muggensturm ist eine Gemeinde im nördlichen Landkreis Rastatt. GeografieMuggensturm liegt in der Rheinebene am Fuße des Schwarzwaldes. Durch den Ort fließt der über 27 km lange Federbach. Zu den benachbarten Orten zählen Bietigheim, Malsch, Oberweier, Kuppenheim, Walprechtsweier und Bischweier (Rastatt). GeschichteMuggensturm wird 1193 in einem Schriftstück von Papst Cölestin III. erstmals erwähnt, damals noch als "Mugetstrum". Die Wandlung des Namens zu Muggensturm ist nicht eindeutig geklärt. StädtepartnerschaftenMit der italienischen Gemeinde Gradara in der Provinz Pesaro e Urbino wurde im Juni 2002 offiziell die Städtepartnerschaft besiegelt. Kultur und SehenswürdigkeitenKunstIm Rathaus der Gemeinde wurde im Jahre 2005 das Muggensturmer Bürgerband installiert. Eine weltweit einzigartiges kommunales Fotoalbum. Ein Kommunikaktionskunstwerk, für das der Journalist Anton Jany nahezu 2500 Muggensturmer Bürger fotografiert hat. Die Portraits der Bürger sind auf Keramikkacheln "verewigt", die, aneinandergereiht, wie ein Band durch die Gänge des Rathauses führen. ParksMuggensturm hat einen großen Kinderspielplatz direkt neben einem Streichelzoo. DenkmälerEin Denkmal bei Muggensturm, erinnert an die am 29. Juni 1849 beim Gefecht am Federbach gefallenen preußischen Soldaten. Die Revolutionstruppen schlugen sich zwar tapfer gegen die preußische Übermacht, errangen aber nur Teilerfolge. Regelmäßige VeranstaltungenDas jährlich stattfindende Volksfest mit einem Blumenkorso ist der Höhepunkt des Veranstaltungskalenders. Das Fest verläuft über 4 Tage (Freitag bis Montag). Der Blumenkorso findet am Sonntag und Montag statt. Die örtlichen Vereine bauen Wagen, bei denen sie über 200.000 Dalien verbrauchen. AuszeichnungenBundeswettbewerb „Unsere Stadt blüht auf” 2006Im Jahr 2006 qualifizierte sich die Gemeinde Muggensturm als einzige Gemeinde Baden-Württembergs beim Bundeswettbewerb „Unsere Stadt blüht auf”, bei diesem nur 15 Städte und Gemeinden aus ganz Deutschland zugelassen werden. Muggensturm gewann zum drittenmal die Brozemedallie, wie schon in den Jahren 2003 und 2001. Die Preisverleihung fand am Dienstag, den 8. August 2006 im ZDF-Fernsehgarten in Mainz statt. Eine Muggensturmer Delegation mit Vertretern des Obst- und Gartenbauvereines, des Gemeinderates und der Gemeindeverwaltung hatte die Reise nach Mainz angetreten, um bei der Abschlussveranstaltung des Bundeswettbewerbs mit dabei zu sein. Der ARTUS-PREIS: Für Entbürokratisierung (die besten Behörden Deutschlands)Die Gemeinde Muggensturm landete im Jahr 2006 auf Platz 4 der besten Behörden Deutschlands. Bei der Preisverleihung am Montag in Berlin wurde von ARTUS-PREIS-Stifter Friedrich Ganz und Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus, dem Vorsitzenden der Jury, Muggensturm mit einem Sonderlob für ein „vorbildlich effektive und unbürokratische Aktivitäten im Bereich der Unternehmensansiedlung sowie Unterstützung durch unternehmensausgerichtete Bauleitplanung ”, herausgestellt. Der ARTUS-PREIS selbst solle nach Vorstellung von Stifter Friedrich Ganz einen Anreiz für die Entbürokratisierung in öffentlichen Behörden sein. Die drei ersten Plätze sind mit Preisgeldern von insgesamt € 30.000 dotiert. Dieser Preis wird nach der Premiere in Jahr 2006 auch in den kommenden Jahren ausgelobt werden. Wirtschaft und InfrastrukturVerkehrMuggensturm liegt an der B 3 sowie an der östlichen der beiden Bahnstrecken Karlsruhe-Rastatt und hat dort eine Haltestelle des Karlsruher Stadtbahnnetzes. EnergieversorgungAuf den Flachdächern des Logistikunternehmens Hartmann AG in Muggensturm wird eine der größten Dach-Fotovoltaikanlagen betrieben. Auf etwa 80 000 Quadratmetern sind über 20 900 Solarmodule von Sharp installiert. Der Systemausstatter war die Conergy AG, die Peak-Leistung der Anlage beträgt 3,84 Megawatt. Die Inbetriebnahme fand im Juni und Dezember 2006 statt. Nach Schätzung der Betreiber erzeugt die Anlage jährlich ca. 3,5 Mio. Kilowattstunden elektrische Energie. Das entspricht dem Bedarf von über 3600 Personen oder 900 Vier-Personen-Haushalten. Die mit Modulen belegte Fläche ist so groß wie 16 Fußballfelder. Acht Wechselrichter der Firma SMA sind in einer doppelstöckigen Betonstation mit 6,8 m Höhe und einem Gewicht von über 50 Tonnen neben den Gebäuden untergebracht und wandeln den solaren Gleichstrom in Wechselstrom um, so dass er netzfähig. Die Kosten dieses solaren Großkraftwerkes beliefen sich auf knapp 17 Mio. EUR. Öffentliche EinrichtungenSchule
Feuerwehr/Polizei
Kirchen/Pfarrämter
Kindergärten
Sozialeeinrichtungen
Ärzte
Apotheken
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