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Die amtsangehörige Gemeinde Munkbrarup ist ein anerkannter Erholungsort in der Nähe von Flensburg in Nordangeln im Kreis Schleswig-Flensburg in Schleswig-Holstein. Balm, Bockholmwik, Geil, Iskiersand, Kragholm, Rüde, Siegumlund und Siegum liegen im Gemeindegebiet. GeschichteIm Kirchspiel Munkbrarup stand von 1209 bis 1582 das Zisterzienserkloster Rüde, Rus Regis (Rude-Kloster). Der Grundriss des Klosters wurde im Jahr 2005 im Grund des Glücksburger Schlosssees entdeckt. Die im letzten Viertel des 12. Jahrhunderts erbaute St. Laurentiuskirche ist eine jütländische Granitquaderkirche und hatte ursprünglich eine runde Apsis, aber keinen Turm. Das Südportal ist dem Petri-Portal des Schleswiger Doms nachempfunden. 1582 wurde die Kirche vor dem Bau des Glücksburger Schlosses nach einem Brand wiederhergestellt. Aus der Klosterkirche wurde das mächtige Vierungskreuz nach Munkbrarup überführt. Der Renaissance-Altar in der Kirche ist einer der ältesten evangelischen Altare im Bundesland. 1936/37 wurde die Kirche im romanischen Stil renoviert. Die 1870 errichtete Windmühle „Hoffnung” ist ein Erdholländer und diente zum Mahlen von Getreide. Heute wird sie für Ausstellungen und Veranstaltungen genutzt. WirtschaftsstrukturIm Gemeindegebiet sind noch ausgeprägte ländliche Strukturen vorhanden, die Nähe zu Flensburg und zur Flensburger Förde haben jedoch auch dazu geführt, dass die Zahl der Wohngebiete immer weiter zunimmt. Es gibt jedoch auch ein Gewerbe- und Dienstleistungsangebot, das weiter ausgebaut werden soll. WappenDas Wappen zeigt im oberen Bildfeld den dem dänischen Wappen entlehnten schleswigschen Löwen. Das Rost im unteren Bildfeld war das Symbol der Munkbrarup-Harde (Rost des heiligen Laurentius, des Patrons der Munkbraruper Pfarrkirche). Das Wappen ist in den schleswigschen Farben blau und gelb gehalten. Bekannte Personen mit Bezug zu Munkbrarup
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