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Neißeaue ist eine deutsche Gemeinde im ostsächsischen Niederschlesischen Oberlausitzkreis (Regierungsbezirk Dresden) an der Grenze zu Polen. Die Gemeinde gehört zum Verwaltungsverband Weißer Schöps/Neiße. Gemeindesitz von Neißeaue ist der Ortsteil Groß Krauscha. Geografie und VerkehrNeißeaue liegt im äußersten Osten des obig genannten Landkreises in einem waldreichen Gebiet im Neißetal. Sie befindet sich etwa 10 km nördlich von Görlitz und 10 km südöstlich der Kreisstadt Niesky. Zwischen den Ortsteilen Deschka (östlichste Ortschaft Deutschlands) und Zentendorf befindet sich in einer Flussschleife der Neiße die östlichste Landesstelle Deutschlands. Die BAB 4 verläuft einige Kilometer südlich der Gemeinde, von der sie über den Anschluss Kodersdorf oder Görlitz (ca. 6 km) zu erreichen ist. Entlang der Neiße verläuft die Staatsstraße S 127, die unter anderen Rothenburg im Norden mit Görlitz im Süden verbindet. Die Eisenbahnstrecke Görlitz–Berlin führt durch die Gemeinde. GeschichteDer größte Ortsteil ist Zodel. Er wurde im Jahre 1346 als der Zipfel, der Zoil oder der Zodel zum erstenmal urkundlich erwähnt. Der älteste Ortsteil Groß Krauscha wurde als de Crushin erstmals urkundlich erwähnt. Der Ortsteil Kaltwasser wurde 1385 als Kaldin Wasser und Klein Krauscha wurde als Cruschow 1408 urkundlich erwähnt. Von 1377 bis 1396 gehört die Region zum Herzogtum Lausitz und von 1635 bis zum Jahr 1815 zum Kurfürstentum Sachsen. In folge des Wiener Kongresses kommt die Gemeinde Neißeaue zur Preußen und wird der Provinz Schlesien zugeordnet. Seit dem Zweiten Weltkrieg von 1947 bis 1952 gehörte und ab 1990 gehört Neißeaue zu Sachsen. Dazwischen war die Gemeinde Teil des Kreises Niesky im Bezirk Dresden. OrtsgliederungOrtsteile sind Deschka (sorbisch: Desko), Emmerichswalde, Groß Krauscha, Kaltwasser, Klein Krauscha (Krusowk), Neu Krauscha, Zentendorf und Zodel. Sehenswürdigkeiten
Ortspartnerschaften
Berühmte Persönlichkeiten
Siehe auch
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