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Nentershausen ist eine Gemeinde im Nordosten von Hessen, Deutschland. GeografieGeografische LageDie Gemeinde liegt im Landkreis Hersfeld-Rotenburg im osthessischen Bergland. Dort befindet sie sich im Zentrum des Richelsdorfer Gebirges, zwischen der Fulda im Westen und der Werra im Osten. Das Gemeindegebiet liegt im Einzugsbereich der Hasel, die bei Sontra in den Fluss Sontra mündet. Die nächst größeren Städte sind Bad Hersfeld (etwa 25 km südwestlich), Eisenach (etwa 30 km östlich) und Eschwege (etwa 25 km nördlich). GemeindegliederungDie Gemeinde besteht neben Nentershausen aus den Ortsteilen Bauhaus, Dens, Mönchhosbach, Süß und Weißenhasel. GeschichteDie erste schriftliche Erwähnung eines der Ortsteile stammt aus dem Zinsregister des Klosters Helmershausen (gehört heute zur Einheitsgemeinde Rhönblick). Hier wurde im Jahre 1120 Hasels als Hasolo in Thuringia erwähnt. Tense folgte im Jahre 1260 und Susse im Jahre 1267, das Hermann von Trott als Lauterbergisches Lehen erhalten hatte. Die anderen Orte folgen im Laufe des 14. Jahrhunderts. Um 1300 erbaute Ludwig I. von Baumbach die Burg Tannenberg. EingemeindungenIm Zuge der Gebietsreform schließen sich die oben genannten Gemeinden am 31. Dezember 1971 zur Großgemeinde Nentershausen zusammen. PolitikGemeindevertretungBei der Kommunalwahl am 26. März 2006 ergab sich folgende Sitzverteilung:
BürgermeisterDer ehemalige Bürgermeister Lothar Schmidt (SPD) wurde am 10. September 2000 mit einem Stimmenanteil von 90,6 % in seine vierte Amtszeit gewählt. Die erste Wahl von Lothar Schmidt erfolgte am 17. Dezember 1982, für die am 1. Januar 1983 beginnende Amtszeit. Am 3. September 2006 wurde Ralf Hilmes (SPD) mit einem Stimmenanteil von 71,7 % gewählt und löste damit am 1. Januar 2007 Lothar Schmidt als Bürgermeister ab. WappenBlasonierung: Das Wappen zeigt unter silbernem Schildhaupt im von Grün und Silber zu sechs Zinnen zinnengeteilte Schilde, oben drei grüne Tannen im Tannenschnitt, unten einen mit goldenen Schlegeln auf Eisen belegten grünen Dreiberg im Schildfuß. Das Wappen wurde der Gemeinde am 4. November 1981 durch den Hessischen Minister des Inneren verliehen. Beschreibung: Die Tannen im oberen Teil des Schildes weisen auf den Waldreichtum der Gemeinde hin. Die sechs Zinnen versinnbildlichen die sechs Ortsteile und die Burg Tannenberg. Schlegel und Eisen weisen auf die Bergbauvergangenheit hin. Bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts wurde in Nentershausen Kupferschiefer abgebaut. Gemeindepartnerschaften
Eine Patenschaft besteht zur 4.Kompanie des Panzeraufklärungsbataillons 5 in Sontra. Kultur und SehenswürdigkeitenMuseen
Bauwerke
NaturdenkmälerIn Nentershausen gibt es eine etwa 600 Jahre alte geschützte Dorf- bzw, Gerichtslinde. Regelmäßige Veranstaltungen
PersönlichkeitenSöhne und Töchter der Stadt
Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben
Literatur
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