Neresheim in Baden-Württemberg


Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Stuttgart
Landkreis: Ostalbkreis
Koordinaten: 48° 45′ N, 10° 20′ O
Höhe: 503 m ü. NN
Fläche: 118,56 km²
Einwohner: 8299
Bevölkerungsdichte: 70 Einwohner je km²
Postleitzahl: 73450
Vorwahlen: 07326, Elchingen 07367
Kfz-Kennzeichen: AA
Gemeindeschlüssel: 08 1 36 045
Stadtgliederung: 6 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Hauptstraße 20
73450 Neresheim
Webpräsenz: www.neresheim.de
Bürgermeister: Gerd Dannenmann

Neresheim ist eine Stadt im Ostalbkreis im Osten von Baden-Württemberg.

Geografie

Geografische Lage

Neresheim liegt im Herzen des Härtsfelds, zwischen Aalen und Nördlingen.

Nachbargemeinden

Die Stadt grenzt im Norden an die Stadt Bopfingen und den Ortsteil Utzmemmingen der Gemeinde Riesbürg, im Osten an die bayrischen Gemeinden Ederheim und Forheim, im Süden an Dischingen, Nattheim und die Stadt Heidenheim an der Brenz, alle drei im Landkreis Heidenheim, und im Westen an die Kreisstadt Aalen.

Stadtgliederung

Neben Neresheim gehören auch die Orte Elchingen, Dorfmerkingen (mit Dossingen und Weilermerkingen), Ohmenheim (mit Dehlingen), Kösingen (mit Hohlenstein), Schweindorf (mit Mörtingen) und Stetten zur Stadt.

Politik

Städtepartnerschaften

Neresheim unterhält partnerschaftliche Beziehungen zu

  • Aix-en-Othe in Frankreich seit 1996,
  • Bagnacavallo in der Emilia-Romagna in Italien seit 1994 und
  • Steinach in Tirol in Österreich seit 1976.

Bürgermeister ist Gerd Dannenmann (parteilos).

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Neresheim hat einen eigenen Segelflugplatz und einen Flugplatz im Ortsteil Elchingen, den Flugplatz Aalen-Heidenheim. Nordwestlich von Utzmemmingen liegt bei 48° 49′ 48″ nördliche Breite und 10° 25′ 10″ östliche Länge das Funkfeuer mit dem Rufzeichen NDG (Sendefrequenz: 375 kHz).

Gericht und Einrichtungen

Neresheim verfügt über ein Amtsgericht, das zum Landgerichtsbezirk Ellwangen und zum Oberlandesgerichtsbezirk Stuttgart gehört.

Die Stadt ist auch Sitz des Dekanats Neresheim des Bistums Rottenburg-Stuttgart.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Museen

  • Das Härtsfeldmuseum bietet Einblicke in die kulturelle Entwicklung des Härtsfelds.
  • Das Härtsfeldbahnmuseum im alten Bahnhof zeigt die Geschichte der Härtsfeldbahn.

Bauwerke

Herausragende Sehenswürdigkeit ist die 1095 gegründete Abtei Neresheim. Die Klosterkirche wurde von Balthasar Neumann entworfen und ist einer der größten barocken Hallenbauten Süddeutschlands. In der Kirche finden sich Kuppelfresken des Kirchenmalers Martin Knoller aus Steinach in Tirol. Die Hauptorgel der Abteikirche wurde 1792–1797 von Johann Nepomuk Holzhey aus Ottobeuren erbaut.

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Historische Dampfzugfahrten auf der Härtsfeldbahn
  • Historisches Stadtfest Ende Juni
  • Konzerte in der Abteikirche Neresheim
  • alle 2 Jahre (mit gerader Schlusszahl) ein großer Faschingsnachtumzug im Ortsteil Kösingen

Sport

Die Fußballer der Sportfreunde Dorfmerkingen spielen in der Verbandsliga Württemberg. Der Verein spielte von 2000–2003 in der Oberliga Baden-Württemberg. In der Saison 1998/99 qualifizierte er sich durch den Gewinn des WFV-Pokals zur Teilnahme an der ersten DFB-Pokalhauptrunde.

Der größte Erfolg des Kösinger Sport Clubs (KSC) war der Aufstieg in die Bezirksklasse. Seither ging es aber bergab. Durch die Abgabe von wichtigen Spielern erfolgte der Abstieg in die Kreisklasse B.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

  • Karl Bonhoeffer, * 31. März 1868, † 4. Dezember 1948 in Berlin; Psychiater und Neurologe, Vater von Dietrich Bonhoeffer
  • Julius von Jan, * 17. April 1897 im Ortsteil Schweindorf, † 21. September 1964 in Korntal, Pfarrer der Bekennenden Kirche und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus
  • Dr. Adalbert Seifriz, * 22. August 1902, † 23. Februar 1990 in Stuttgart, deutscher Politiker der CDU



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Informationsportal über Neresheim in Baden-Württemberg - 25.5.2012