Neschwitz in Sachsen


Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Regierungsbezirk: Dresden
Landkreis: Bautzen
Verwaltungsge-
meinschaft:
Neschwitz
Koordinaten: 51° 16′ N, 14° 20′ O
Höhe: 149 m ü. NN
Fläche: 45,99 km²
Einwohner: 2610
Bevölkerungsdichte: 57 Einwohner je km²
Postleitzahl: 02699
Vorwahlen: 035933, 035937 (Weidlitz, Pannewitz, Loga)
Kfz-Kennzeichen: BZ
Gemeindeschlüssel: 14 2 72 240
Gemeindegliederung: 17 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Bahnhofstraße 1
02699 Neschwitz
Webpräsenz: www.neschwitz.de
Bürgermeister: Gerd Schuster (CDU)
Lage der Gemeinde Neschwitz im Landkreis Bautzen

Neschwitz, obersorbisch Njeswacidlo, ist eine Gemeinde ca. 14 km nordwestlich von Bautzen in der sächsischen Oberlausitz. Neschwitz ist landschaftlich schön gelegen im Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft. Es ist Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Neschwitz.

Ortsgliederung

Ortsteile der Gemeinde:

  • Neschwitz (Njeswacidlo)
  • Caßlau (Koslow)
  • Doberschütz (Dobrosicy)
  • Holscha (Holesow)
  • Holschdubrau (Holesowska Dubrawka)
  • Kleinholscha ("Holska")
  • Krinitz (Krónca)
  • Lissahora (Lisa Hora)
  • Loga (Lahow)
  • Lomske (Lomsk)
  • Luga (Luh)
  • Neudorf (Nowa Wjes)
  • Pannewitz (Banecy)
  • Saritsch (Zarec)
  • Übigau (Wbohow)
  • Weidlitz (Wutolcicy)
  • Zescha (Sesow)

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

  • Barockschloss Neschwitz und der dazugehörige Park
  • Neschwitzer Kirche und alter Pfarrhof
  • Neschwitzer Friedhof mit gräflichen Erbbegräbnis
  • Alter Tiergarten mit Jagdpavillon auf dem Gelände der Jugendherberge Neschwitz
  • Herrenhaus Weidlitz
  • Bockwindmühle Luga

Museum

  • Heimatmuseum Neschwitz

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Fasching
  • Hexenbrennen
  • Neschwitzer Schlagernacht
  • Schloßkonzerte
  • Galerien im Schloss
  • Museumstag
  • Lichterfest
  • Windmühlenfest

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Gemeinde

  • Arnold Freiherr von Vietinghoff-Riesch (* 14. August 1895; † 2. April 1962 in Unna), Forstwissenschaftler, Ornithologe und Naturschützer. Bis zur Enteignung 1945 gehörte ihm das Barockschloss Neschwitz nebst zugehörigem Gut mit Land- und Forstwirtschaft.

Literatur

  • Gemeindeverwaltung Neschwitz (Hrsg.): Neschwitz und seine Dörfer. Illustrierte Chronik der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Lusatia-Verlag, Bautzen 2000, ISBN 3-929091-73-9
  • Ernst Panse: Diamant der Gartenkunst. Schloßpark Neschwitz; in: Ders. (Hrsg.): Parkführer durch die Oberlausitz; Lusatia Verlag: Bautzen 1999; S. 100-104; ISBN 3-929091-56-9.
  • Arnold Freiherr von Vietinghoff-Riesch: Letzter Herr auf Neschwitz. Ein Junker ohne Reue. (Aus der Reihe Aus dem Deutschen Adelsarchiv, Band 3.) Starke, Limburg 2002, ISBN 3-7980-0603-2



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Informationsportal über Neschwitz in Sachsen - 25.5.2012