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Neu-Bamberg ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Bad Kreuznach in Rheinland-Pfalz (Deutschland). Sie ist Teil der Verbandsgemeinde Bad Kreuznach. NameIm Mittelalter hieß der Ort und seine Burg Neu-Baumburg (Neubaumburg) im Gegensatz zu der eine Wegstunde entfernten Baumburg an der Alsenz, die ebenfalls von den Raugrafen im 12. Jahrhundert erbaut worden war und in Alt Baumburg (Altenbaumburg) umbenannt wurde. Neu-Bamberg wird unter Jugendlichen auch NB-City genannt. GeschichteAls die Raugrafen nach dem Bau der Altenbaumburg um 1200 die Neue Baumburg gründeten, entstand unterhalb dieser Burg eine Siedlung. Die Bewohner des nahen Sarleesheim verließen ihr Dorf und siedelten sich vor der Burg an. Im Ort wohnte auch das Dienstpersonal, das sich um das herrschaftliche Hofgut, das Vieh, die Weiden und Ackerstücke kümmern mussten. Bereits Ende des 13. Jahrhunderts war eine recht große Siedlung entstanden. Die ersten Juden siedelten sich an (1276) und 1320 gewährte Kaiser Ludwig auf Bitten des Raugrafen Georg II. von Altenbaumburg dem Ort den Schutz des Reiches. Der Herrscher erteilte den Bürgern auch solche Rechte, Freiheiten und Gunstbeweise, wie sie die Oppenheimer genossen. Zusätzlich gestattete derKönig den Bewohnern, einen Wochenmarkt abzuhalten. 1337 verpfändeten die Raugrafen die Hälfte von Burg und Städtchen Neu-Bamberg dem Mainzer Erzbischof Heinrich III. für 1300 Pfund Heller. 1369 erlangten die Pfalzgrafen bei Rhein sowie einige Städte Zugangsrechte (Öffnung) zur den Raugrafen verbliebenen Hälfte. 1467 verpfändete Kurfürst Adolf II. von Mainz den mainzischen Teil von Neu-Bamberg an Graf Wirich VII. von Daun-Falkenstein. Als dieser Teil 1661 auf dem Erbweg an den Herzog von Lothringen fiel, kaufte der Mainzer ihn 1663 wieder frei. Als es 1668 mit Pfalzgraf Karl Ludwig wegen gewisser Durchzugsrechte durch Neu-Bamberg zum Streit kam, verklagte der Mainzer den Pfälzer vor dem Reichskammergericht. Die Entscheidung über den Streit wurde ausgerechnet den erklärten Widersachern der Pfalzgrafen, den Markgrafen von Baden, übertragen. Diese sprachen kurzerhand den gesamten Neu-Bamberger Besitz dem Mainzer Erzbischof zu. Bei den Auseinandersetzungen um die Ortsherrschaft wurden die Burg und die Ortsbefestigung von Neu-Bamberg zerstört. Im Jahr 1717 wurde Neu-Bamberg durch einen Vertrag endgültig Kurmainz zugesprochen. Es bildete fortan ein kurmainzisches Amt, dem noch die mainzischen Orte Volxheim und Siefersheim sowie die mit Nassau-Saarbrücken gemeinsam beherrschten Ortschaften Wöllstein, Gumbsheim und Pleitersheim unterstellt wurden. Mainz blieb bis zu den französischen Eroberungszügen Ende des 18. Jahrhunderts im Besitz des Burgstädtchens.[1] EinzelnachweiseLiteratur
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