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Neuhardenberg ist eine Gemeinde im Bundesland Brandenburg im Landkreis Märkisch-Oderland. GeografieGemeindegliederungNeuhardenberg und die Ortsteile
GeschichteEine erste urkundliche Erwähnung erfährt Neuhardenberg im Jahre 1348 als Quilicz (später auch Quilitz). 1763 wurde Quilitz als Königliche Dotation an Joachim Berhard von Prittwitz, Rittmeister der Zietenschen Husaren, vergeben. Ein Großbrand zerstörte 1801 mehr als den halben Ort und deswegen wurde er nach Plänen von Karl Friedrich Schinkel neu angelegt. Zehn Jahre später, am 26. Oktober 1811, verkaufte Friedrich Wilhelm Bernhard von Prittwitz Quilitz für 303.715 Reichstaler an die Krone und erwarb Güter in Schlesien. Drei Jahre danach erfolgte 1814 erneut eine Königliche Dotation des Ortes. Dieses mal gingen die Güter Quilitz und Alt-Rosental sowie die Komturei Lietzen an Staatskanzler Karl August Fürst von Hardenberg (1750–1822), der diese sogleich in „Neu-Hardenberg” umbenennen ließ. Nach dem Zweiten Weltkrieg erfuhr der Ort am 1. Mai 1949 (Beschluss am 19. Februar 1949) eine Umbenennung in „Marxwalde” durch die Gemeindevertretung, wobei bis 1952 die CDU den Bürgermeister stellte. Die Gründe für die Umbenennung sind nicht überliefert, jedoch könnte ein Grund in der damals völligen Ablehnung Preußens und ihrer Vertreter durch die neue Macht liegen, zudem war der Gutsherr enteignet und in die Westzonen geflüchtet. Weiterhin liegt nur 18 km entfernt der Ort „Marxdorf” (erstmals 1244 erwähnt). Im Jahr 1952 wurde die Marxwalder LPG gegründet und 1954/55 erfolgte die Umgestaltung zum „Sozialistischen Musterdorf”. Die NVA zog 1957 mit einer Garnison und 1960 mit einem Jagdflieger-Geschwader am Ortsrand ein. Außerdem waren die Flugzeuge der DDR-Regierungsstaffel auf dem Flugplatz stationiert. Nach der Wende erfolgte 1991 die Umbenennung des Ortes in „Neuhardenberg” (ohne Bindestrich). Im Jahr 1996, nach der Rückübertragung des Schlosses Neuhardenberg an die Familie von Hardenberg, wurde dieses an den Deutschen Sparkassen- und Giroverband veräußert. Ein Jahr später begann die Restaurierung des Schlosses, die Fertigstellung war 2000. EingemeindungenDer Gemeinde Neuhardenberg wurden per Gesetz im Mai 1998 die Gemeinden Altfriedland und Wulkow und am 26. Oktober 2003 die Gemeinde Quappendorf eingegliedert. Obwohl die Klage von Quappendorf gegen die Zwangseingemeindung vom Landesverfassungsgericht Brandenburg abgelehnt wurde, beschloss die ehemalige Gemeinde (mit Unterstützung aller Gemeinden und deren Ortsteile des Amtes Neuhardenberg) dagegen vor dem Bundesverfassungsgericht zu klagen. [1] PolitikGemeinderatDer Rat der Gemeinde Neuhardenberg besteht aus 16 Ratsfrauen und Ratsherren.
(Stand: Kommunalwahl am 26. Oktober 2003) Eine knapp 70 Mitglieder starke Bürgeraktion „PRO Flughafen Neuhardenberg” kämpft für die Aktivierung des Flugplatzes und die politische Zustimmung der Regierungschefs von Berlin und Brandenburg. Von November 2003 bis Juni 2004 sammelten sie mehr als 10.000 Unterschriften. PartnergemeindenPartnergemeinde ist seit 1990 die niederrheinische Stadt Hamminkeln. Kultur und SehenswürdigkeitenBauwerke
Wirtschaft und InfrastrukturVerkehrBei Neuhardenberg liegt der Flugplatz Neuhardenberg Öffentliche Einrichtungen
Ehrenbürger
Söhne und Töchter des Ortes
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