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Neuhaus am Rennweg ist eine Stadt in Thüringen im Landkreis Sonneberg. GeografieDie Stadt liegt im Thüringer Schiefergebirge, unmittelbar am Rennsteig. Neuhaus ist einer der höchst gelegenen Orte Thüringens. Als Neuhaus Kreisstadt war, sprach man von der höchst gelegenen Kreisstadt Deutschlands. Der Teil südlich des Rennsteiges wird zur Steinach entwässert, während der nördliche Teil im Einzugsgebiet der Schwarza liegt. NachbargemeindenIm Uhrzeigersinn, beginnend im Norden: Katzhütte - Lichte - Lauscha - Steinheid - Scheibe-Alsbach StadtgliederungZu Neuhaus gehören die beiden Stadtteile Igelshieb südlich und Schmalenbuche im Nordosten. KlimaDas Klima in Neuhaus ist sehr rauh mit sehr schneereichen Wintern und kalten, feuchten Sommern. Neuhaus hält auch den deutschen Rekord der längsten durchgängigen Nebelperiode; diese dauerte 242 Stunden oder 10 Tage und war im Mai 1996. [1] GeschichteEnde des 16.Jahrhunderts wurde durch die Konzession zur Errichtung der Glashütte Schmalenbuche der Ort Neuhaus gegründet und 1668 bis 1673 das "Jagdhaus" der Grafen von Schwarzburg-Rudolstadt erbaut. 1732 ging der Ort Igelshieb aus einer Köhlersiedlung hervor. Bis 1920 gehörten Neuhaus und Schmalenbuche zum Schwarzburg-Rudolstädter Amt Oberweißbach. Igelshieb gehörte zum Kreis Saalfeld im Herzogtum Sachsen-Meiningen. Am 1. April 1923 erfolgte die Eingemeindung von Schmalenbuche und Igelshieb nach Neuhaus, 1933 erhielt Neuhaus am Rennweg Stadtrecht. Von 1952 bis 1994 war Neuhaus Kreisstadt des Kreises Neuhaus, bis 1990 im Bezirk Suhl. Es war die höchstgelegene Kreisstadt der DDR. Mit knapp 400 Jahren ist Neuhaus die jüngste Stadt Thüringens. PolitikDie Stadt Neuhaus am Rennweg ist erfüllende Gemeinde für die Gemeinden Goldisthal, Scheibe-Alsbach und Siegmundsburg. StadtratDer Rat der Stadt Neuhaus am Rennweg besteht aus 20 Ratsfrauen und Ratsherren.
(Stand: Kommunalwahl am 27. Juni 2004) StädtepartnerschaftenSeit 1992 besteht eine Partnerschaft mit Dietzenbach in Hessen. Kultur und SehenswürdigkeitenIm Stadtbereich zählt die 1892 eingeweihte Stadtkirche zu den Sehenswürdigkeiten, sie ist eine der größten Holzkirchen in Thüringen. Ebenso lohnt der Besuch des Heimatmuseum "Geißlerhaus", dem Geburtshaus von Dr. Heinrich Geißler, einem Pionier des Glasapparatebaus, der Vakuumtechnik und Elektrizitätslehre. Wirtschaft und InfrastrukturNeuhaus wurde im Zusammenhang mit der Gründung einer Glashütte gegründet. Die Glasindustrie stellt seit jeher die wichtigste Industrie der Stadt dar. Außerdem spielt der Tourismus eine wichtige Rolle. Neuhaus liegt an der B281, die von Saalfeld nach Eisfeld führt. Des weiteren führen noch Straßen nach Katzhütte, Oberweißbach und Lauscha. Neuhaus besitzt einen Eisenbahnanschluss an einem Abzweig der Bahnstrecke Sonneberg–Probstzella. Diese Strecke wurde 1997 stillgelegt. Seit 2002 gibt es wieder Bahnverkehr zwischen Sonneberg und Neuhaus. Der Bahnhof Neuhaus ist mit 830 m ü. NN. der höchst gelegene Bahnhof Thüringens. QuellenTexte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
