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Neureichenau ist eine Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Freyung-Grafenau. GeografieDie Gemeinde liegt in der Region Donau-Wald im Dreiländereck Deutschland – Österreich – Tschechien am Südhang des Dreisesselberges im Unteren Bayerischen Wald. GemeindegliederungOrtschaften im Gemeindegebiet sind Neureichenau, Altreichenau, Gsenget und Klafferstraß. Weitere Gemeindeteile sind Bernau, Binderbruck, Branntweinhäuser, Duschlberg, Gänswies, Gern, Fischergrün, Hinterfreundorf, Kernberg, Kleingsenget, Lackenhäuser, Lackerau, Langbruck, Loiblau, Pleckenstein, Riedelsbach, Röhrndlberg, Schimmelbach, Spitzenberg, Stubenberg sowie Spillerhäuser. GeschichteUm 1600 leitete eine wandernde Glashütte in der "Reichenau" die Siedlungstätigkeit ein. Neureichenau (früher Unterreichenau) gehörte zu dem Teil des alten Hochstifts Passau, der durch Fürstbischof Leopold Ernst Graf von Firmian 1765 von der oberösterreichischen Herrschaft Rannariedl erwarb. Im Jahr 1806 kam das heutige Gemeindegebiet, nachdem es zuvor von 1803 bis 1806 zum Großherzogtum Salzburg gehört hatte, zu Bayern. 1971 gaben Gsenget und Klafferstraß ihre Selbständigkeit auf und entschlossen sich zur Eingliederung in die Einheitsgemeinde Neureichenau. 1978 wurden Altreichenau und Lackenhäuser in die heutige Gemeinde Neureichenau eingegliedert. PolitikGemeinderatDer Gemeinderat besteht aus 17 Mitglieder einschließlich des Bürgermeisters.
(Stand: Kommunalwahl am 3. März 2002) WappenDie Wappenbeschreibung lautet: Durch eine goldene Wellenleiste geteilt von Rot und Grün; oben ein silbernes Buch,aus dem drei goldene Siegel hängen; unten ein silberner Dreiberg, darauf eine blaue Kugel. WappengeschichteDie goldene Wellenleiste und der Dreiberg bringen die geographische Lage der Gemeinde an der großen Michl und am Dreisessel im unteren Bayerischen Wald zum Ausdruck. Das Siegelbuch im oberen Feld stammt aus dem Wappen von Fürstbischof Leopold Ernst Graf von Firmian, der Neureichenau 1765 für das Hochstift Passau erworben hat. Die Kugel im Schildfuß ist eine sog. Paternosterkugel und verweist als Erzeugnis der Glasmacherei auf die örtliche Bedeutung dieses Wirtschaftszweigs. Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
