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Nieblum (dänisch: Niblum, friesisch: Njiblem) ist eine Gemeinde auf der Insel Föhr im Nordwesten Schleswig-Holsteins. Politisch gehört sie zum Kreis Nordfriesland. GeografieNieblum liegt im Süden der Insel Föhr, etwa auf halber Höhe zwischen der West- und der Ostseite der Insel. Zu Nieblum gehört der westlich gelegene Ortsteil Goting. Bis Goting verläuft auch der Badestrand, der am Wyker Südstrand beginnt. Zu Goting gehört das mehrere Meter hohe Gotingkliff. Die Wassertiefen am Nieblumer und Gotinger Strand sind relativ niedrig, so dass bei Niedrigwasser große Teile des Watts trocken fallen. GeschichteViele der alten Friesenhäuser gehörten einst Kapitänen, die sich ihr Vermögen als Seefahrer, oft auf holländischen Walfangschiffen, verdienten. Dies war eine harte und gefährliche Arbeit, von der viele nicht mehr lebend nach Hause kamen. Zeugnis hiervon geben die Grabsteine auf dem Friedhof rund um den „Friesendom” St. Johannis, erbaut im 13. Jahrhundert, der größten der drei Inselkirchen. Der Ortsteil Goting war früher ein eigenständiges Dorf. PolitikVon den neun Sitzen in der Gemeindevertretung hat die Wählergemeinschaft NWG seit der Kommunalwahl 2003 sechs Sitze und die CDU drei. Kultur und SehenswürdigkeitenHauptsehenswürdigkeit des Dorfes ist die trutzige, weithin sichtbare Kirche St. Johannis mit ihrem denkmalgeschützten Friedhof. Außerdem verfügt Nieblum über ein schönes Ortsbild mit reetgedeckten Friesenhäusern und vielen Laubbäumen. Seit den 1950er Jahren nutzte das Ernst-Schlee-Gymnasium in Hamburg-Groß Flottbek ein Schullandheim in Nieblum. Nach der Umwandlung in eine staatliche Handelsschule übergab man das Heim dem Gymnasium Othmarschen im gleichnamigen Hamburger Stadtteil. PersönlichkeitenSöhne und Töchter der Gemeinde
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