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Niederdorla ist eine Gemeinde im westlichen Thüringen (Deutschland). Er liegt im Unstrut-Hainich-Kreis nahe dem Nationalpark Hainich und unweit von Mühlhausen. Niederdorla gehört mit den Orten Oberdorla, Langula, Kammerforst und Oppershausen zur Verwaltungsgemeinschaft Vogtei. SehenswürdigkeitenOpfermoorEine besondere Attraktion des Ortes stellt das alte germanische Opfermoor dar. Hier wurden zahlreiche Gegenstände aus vergangenen Zeiten aufgefunden, welche inzwischen in einer Ausstellung besichtigt werden können. Außerdem wurde in den letzten Jahren eine germanische Siedlung nachgestellt, die jederzeit besichtigt werden kann; lohnend ist vor allem der Besuch an besonderen Veranstaltungstagen. Geographischer Mittelpunkt DeutschlandsSeit der deutschen Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 befindet sich etwa 500 m nördlich von Niederdorla der geographische Mittelpunkt Deutschlands. Dies wurde zweifelsfrei durch die Fachexperten Dr. Finger aus Dresden und Dr. Förge aus Göttingen vermessen und bestätigt. Als Messmethode wurden dabei die jeweils entferntesten Punkte des heutigen deutschen Staatsgebietes in Nord-Süd Richtung und Ost-West Richtung gewählt. Der damit ermittelte Schnittpunkt befindet sich dabei an der oben erwähnten Stelle bei 51°10' nördlicher Breite und 10°27' östlich Greenwich. Am 12. Oktober 1990 wurde die Gemeinde Niederdorla über diesen Umstand unterrichtet. Am 26. Februar 1991 wurde als Würdigung, am geographischen Mittelpunkt, eine Kaiserlinde (Tilia pallida) gepflanzt. Ein aufgestellter Mittelpunktstein in unmittelbarer Nähe gibt ebenfalls Auskunft über diesen Umstand. Seit 1990 findet nun alljährlich ein "Fest am Mittelpunkt Deutschlands" statt. Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
