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Die amtsangehörige Gemeinde Norderbrarup (dänisch: Nørre Brarup) liegt im Kreis Schleswig-Flensburg in Schleswig-Holstein. GeschichteDer Name Norderbrarup tauchte zwischen 1445 und 1450 als ”Nordbradorp” erstmals auf. Er bedeutet ”nördliches Dorf am Hang”. In Norderbrarup sind mehrere Steingräber erhalten, die in der Jungsteinzeit (4300 - 2300 v. Chr.) errichtet wurden. PolitikDie Gemeindevertretung hat insgesamt neun Sitze, von denen fünf von der SPD und vier von der Kommunalen Wählervereinigung Norderbrarup (KWN) belegt werden. KircheDas Wahrzeichen des Dorfes ist die St.-Marien-Kirche, die in der späten Romanik in Norderbrarup erbaut wurde. Der Dachreiter ist allerdings kein aktiver Glockenturm mehr. Zu diesem Zweck wurde ein einzelner Holzglockenturm neben der Kirche errichtet. Im Kircheninnern sind der gotische Altar von 1450 und der Taufstein mit reicher Majuskelinschrift von 1486 besonders hervorzuheben. MuseenBernsteinmuseumIn der Ruruper Wassermühle befindet sich ein Bernsteinmuseum, das zu einer Bernsteinschleiferei gehört. Knüttel-MuseumIm Knüttelmuseum befindet sich eine Sammlung steinzeitlicher Funde, die ursprünglich der Dorfschule gehört hatte und bei der Schulreform 1968 an das Landesmuseum in Schloss Gottorf weitergegeben wurde. Heute befindet sie sich als Leihgabe des Museums wieder in Norderbrarup. Im Knüttel-Museum sind außerdem Materialien zur Schule und Ortsgeschichte sowie zum Schleswiger Kaltblut ausgestellt. Schule - KnüttelgrundschuleWeil es im gleichen Gebäude liegt, ist das Thema Knüttelmuseum unmittelbar mit dem Thema Schule verbunden. Bei einer Prüfaktion des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlages wurde die Grundschule als beste im Kreis ausgezeichnet. WirtschaftDie Gemeinde ist vorwiegend landwirtschaftlich geprägt. Zur Zeit sind neun landwirtschaftliche Betriebe eingetragen. Die meisten Einwohner sind jedoch Pendler, die in größeren umliegenden Orten arbeiten, einige Einwohner arbeiten auch in Hamburg. QuellenTexte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
