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Norderwöhrden ist eine Gemeinde im Amt Kirchspielslandgemeinde Wesselburen im Kreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein. GeografieGeografische LageDie Gemeinde liegt in der Dithmarschener Marsch zwischen den Orten Heide und Büsum westlich der A23 Abfahrt Heide-West. GemeindegliederungDie Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Dellweg, Edemannswurth, Edemannswisch, Nannemannshusen, Oeverwisch, Poppehusen, Sachsenbande, Wennemannswisch und Wellinghusen. GeschichteWellinghusenDer Ortsteil Wellinghusen gehört zu den am besten erhaltenen und archäologisch dokumentierten frühmittelalterlichen Dorfwurten in Schleswig-Holstein. 1994 wurden unter Leitung von Dr. Dirk Meier archäologische Ausgrabungen durchgeführt. Diese zeigten, dass Wellinghusen Ende des 7. Jahrhunderts als eine Siedlung mehrerer Wohnstallhäuser auf einem bis NN +1,80 m hohen Uferwall nahe einem Priel entstand. Über den Priel führte eine Brücke. Im frühen 9. Jahrhundert wurden die einzelnen Hofplätze zu bis NN +3 m hohen Hofwurten erhöht. Im 10. Jahrhundert erfolgte eine weitere Erhöhung und ein Wurtenausbau auf NN +4 m, weitere Auftragungen aus Klei sind noch bis in das 14. Jahrhundert hinein erfolgt. Dann wurde das Wurtendorf aufgegeben. Nördlich des alten Wurtendorfes entstand im 12. Jahrhundert die heutige Wurtsiedlung Wellinghusen, wie 1996 durchgeführte Ausgrabungen ergaben. Wirtschaft und InfrastrukturBei Norderwöhrden bestehen insgesamt vier Windparks mit 21 Windkraftanlagen, die zwischen 1999 und 2004 entstanden sind. VerkehrDirekt durch den Ort führt die Landesstraße 155, die etwas südlich außerhalb des Ortes in die nach Heide führende Bundesstraße 203 einmündet. Diese wiederum kreuzt im Gemeindegebiet die Bundesstraße 5, die die Verlängerung der A 23 darstellt. PolitikAm 31. Dezember 2007 wird die Gemeinde Norderwöhrden als einzige Gemeinde aus dem Amt Kirchspielslandgemeinde Wesselburen austreten und zum 1. Januar 2008 dem dann neu gegründeten Amt Kirchspielslandgemeinde Heider Umland beitreten. Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
