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Nordhofen ist eine Ortsgemeinde im Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz (Deutschland). GeografieGeografische LageDer anerkannte Fremdenverkehrsort Nordhofen liegt an der inzwischen stillgelegten Strecke der Westerwaldbahn Siershahn - Altenkirchen inmitten einer bergreichen und mit Buchen und Fichten bewaldeten Landschaft. Die Gemeinde gehört der Verbandsgemeinde Selters an. GeschichteDer Ort wurde im Jahr 1259 zum ersten Mal in einer Urkunde erwähnt. Im Jahr 1357 verlieh Kaiser Karl IV. in Maastricht Graf Wilhelm von Wied das Recht, Nordhofen zu einer Stadt auszubauen. Er erhielt das Recht, „das Dorf und seinen Begriff mit Gräben, Mauern, Thürmen, Erkern, Pforten und anders wie er kann und mag, besteinen, stücken und zu einer gemauerten Statt begreifen und machen zu mögen ohne jemandes hindernus und widerrede”. Aufgrund des Fehlens der natürlichen Bedingungen für eine Stadtanlage konnte sich die Stadt Nordhofen nicht richtig entwickeln. Im Jahr 1653 übertrug daher Kaiser Ferdinand III. die Stadtrechte von Nordhofen auf Bitten des damaligen Grafen Friedrich von Wied auf die günstiger gelegene neue Siedlung Neuwied. 1972 wurde im Zuge der territorialen Neugliederung die Verbandsgemeinde Selters gegründet, wozu Nordhofen gehört. ReligionenZur evangelischen Kirchengemeinde gehören die Orte Nordhofen, Mogendorf, Vielbach und Quirnbach. Bis zum Jahre 1851 gehörten auch Selters und die umliegenden Dörfern zur Kirchengemeinde. PolitikGemeinderatDer Gemeinderat besteht aus 13 Ratsmitgliedern, einschließlich des nebenamtlichen Bürgermeisters, die bei der Kommunalwahl am 13. Juni 2004 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden. (Stand: Kommunalwahl am 13. Juni 2004) Bauwerke
Wirtschaft und InfrastrukturVerkehr
VereineIn den letzten Jahrzehnten hat sich ein reges Vereinsleben entwickelt. Es bestehen 4 Ortsvereine: Freiwillige Feuerwehr, Männergesangsverein „Harmonie”, Spiel- und Sportverein (SSV) sowie Obst- und Gartenbauverein. Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
