Nuthe-Urstromtal in Brandenburg


Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Teltow-Fläming
Koordinaten: 52° 7′ N, 13° 12′ O
Höhe: 42 m ü. NN
Fläche: 337,69 km²
Einwohner: 7162
Bevölkerungsdichte: 21 Einwohner je km²
Postleitzahl: 14947
Vorwahl: 03371
Kfz-Kennzeichen: TF
Gemeindeschlüssel: 12 0 72 312
Gemeindegliederung: 23 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Frankenfelder Straße 10
14947 Nuthe-Urstromtal
Webpräsenz: www.nuthe-urstromtal.de
Bürgermeister: Winand Jansen (SPD)

Nuthe-Urstromtal ist eine Gemeinde mit 23 Dörfern (Ortsteilen) im Landkreis Teltow-Fläming in Brandenburg.

Die dünnbesiedelte Gemeinde verfügt über kein gewachsenes historisches Zentrum, sondern orientierte sich bei ihrer Bildung im Jahr 1993 an naturräumlich-geografischen Grenzen zwischen den Städten Trebbin, Luckenwalde, Jüterbog und Baruth. Das Wappen der Gemeinde wie auch ihr Name weist auf zwei geografische Hauptteile hin. Das blaue Band steht für den nordwestlichen Bereich in der Niederung um die Nuthe, während der untere grüne Teil mit der Ähre die Landwirtschaft im südöstlichen Teil symbolisiert, der weitgehend von dem Grünland der Flemmingwiesen im Baruther Urstromtal gekennzeichnet ist. Der obere Wappenteil symbolisiert ein typisch märkisches sogenanntes Spiekerhus beziehungsweise Nuthe-Nieplitz-Haus, wie es beispielsweise im Dorf Kemnitz erhalten ist.

Geografie, Geologie und Gliederung

Die Gemeinde liegt westlich und östlich der Bundesstraße 101 zwischen Trebbin, Luckenwalde und Jüterbog. Namensgeber für die Gemeinde sind der Fluss Nuthe und das Baruther Urstromtal, das sich in der letzten Eiszeit bildete und die nördlich gelegenen Platten Zauche und Teltow vom südlich gelegenen Fläming trennt.

Südöstlicher Urstrom-/Flämingteil

In den unbesiedelten Flemmingwiesen in der Urstromtalung erreichte das Eis seine maximale südliche Ausdehnung. Die Gemeindedörfer ziehen sich hier parallel zum Tal an seinem Nord- und Südrand hin. Die Dörfer an der Talungssüdgrenze liegen unterhalb des Niederen Fläming, der in Teilen zur Gemeinde gehört. Der zur Gemarkung Stülpe zählende Golmbergzug, mit 178 Metern höchste Erhebung des niederen Fläming, wird als Bestandteil der Werbig-Petkuser-Staffel als Endmoräne aus der Saaleeiszeit gedeutet. Der Höhenunterschied des Berges zum Niveau des Urstromtals beträgt auf eine Entfernung von nur 1 Kilometer rund 120 Meter. Es ist damit eines der reliefenergiestärksten Gebiete in Brandenburg.

Quellen und Weblinks

Siehe auch

Nuthetal, Golmberg, Flemmingwiesen, Baruther Urstromtal, , Tourismus in Brandenburg

Literatur

  • Christa und Johannes Jankowiak: Unterwegs an Nuthe und Nieplitz. Porträt einer märkischen Landschaft. Auf alten Spuren und neuen Wegen. Stapp Verlag Berlin, 1995 ISBN 3-87776-061-9 (das Zitat aus dem Amtserbbuch Zinna ist hier entnommen)
  • Jan Feustel, Zwischen Wassermühlen und Sumpfwäldern, Ein Reise- und Erlebnisführer in das Baruther Urstromtal, Hendrik Bäßler Verlag, Berlin 1999 ISBN 3-930388-11-1, zum Schloss Stülpe siehe Seiten 67ff



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Informationsportal über Nuthe-Urstromtal in Brandenburg - 25.5.2012