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Oberdolling ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Eichstätt und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Pförring. GeografieGeografische LageOberdolling liegt in der Region Ingolstadt. NachbargemeindenKösching, Hepberg, Lenting, Großmehring, Ingolstadt GemeindegliederungEs existieren folgende Ortsteile: Oberdolling, Unterdolling, Hagenstetten, Harlanden, Weißendorf und St. Lorenzi. GeschichteOberdolling urkundlich erstmals 825/27 als "Tullinga" erwähnt. Oberdolling gehörte zum Rentamt München und zum Landgericht Vohburg des Kurfürstentums Bayern. Die Grafen Hengenberg-Dux besaßen hier eine offene Hofmark. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikten von 1804 bzw. 1818 aus den Hofmarken Ober- und Unterdolling (erstmals 1466 erwähnt) eigenständige Gemeinden, die bis zur Landkreisreform 1972 dem Landkreis Ingolstadt, dann dem Landkreis Eichstätt angehörten. 1978 wurden Ober- und Unterdolling zur Gemeinde Oberdolling zusammengeschlossen. EinwohnerentwicklungAuf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 826, 1987 dann 954 und im Jahr 2000 1.200 Einwohner gezählt. PolitikGemeinderatDer Gemeinderat von Oberdolling hat 14 Mitglieder.
(Stand: Kommunalwahl am 3. März 2002) BürgermeisterBürgermeister ist seit dem 15. November 2004 Josef Lohr von der Christlich-Sozialen Union in Bayern. Wirtschaft und InfrastrukturWirtschaft sowie Land- und ForstwirtschaftDie Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 738.000 €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 260.000 €. Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 218 und im Bereich Handel und Verkehr 53 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 409. Im verarbeitenden Gewerbe gab es neun Betriebe, im Bauhauptgewerbe fünf Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 34 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1.087 ha, davon waren 1.066 ha Ackerfläche. BildungIm Jahr 1999 existierten folgende Einrichtungen: Kindergärten: 50 Kindergartenplätze mit 62 Kindern Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
