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Oberfell an der Mosel ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Mayen-Koblenz in Rheinland-Pfalz. Sie erhielt im Jahr 2005 eine Goldmedaille im Landeswettbewerb Unser Dorf hat Zukunft. GeografieGeografische LageOberfell liegt am rechten Moselufer etwa 21 Kilometer von Koblenz und etwa 29 Kilometer von Cochem entfernt. Nachbargemeinden sind moselaufwärts Alken und moselabwärts Niederfell. Die Gemeinde liegt überwiegend am Gleithang einer Moselbiegung auf der Schwemmfläche des vom Hunsrück einmündenden Oberfeller Bachs und am zum Hunsrück aufsteigenden Hang. KlimaWie auch andere Gemeinden der Untermosel liegt Oberfell klimatisch begünstigt in einer der wärmsten Regionen Deutschlands. GeschichteDas Gemeindegebiet war schon in vorgeschichtlicher Zeit besiedelt. Auf dem über der Ortschaft liegenden Bleidenberg wurde bei archäologischen Ausgrabungen eine keltische Pfostenschlitzmauer gefunden. Im Alten Reich gehörte Oberfell, wie auch das benachbarte Alken, jeweils zur Hälfte den Erzstiften Trier und Köln. In preußischer Zeit wurde es 1816 dem Landkreis St. Goar zugewiesen. Heute gehört Oberfell zur Verbandsgemeinde Untermosel. Einwohnerentwicklung
PolitikBürgermeisterGottfried Thelen (CDU) Kultur und SehenswürdigkeitenBauwerke
Regelmäßige VeranstaltungenAm ersten Wochenende im September findet die Weinkirmes statt. Am dritten Wochenende im Oktober findet das Jungesellenfest statt. Wirtschaft und InfrastrukturVerkehrAm Moselufer entlang führt die B 49 am Ort vorbei. Diese verbindet Koblenz mit Cochem. Eine in Richtung Hunsrück führende Landstraße verbindet Oberfell mit Pfaffenheck an der Hunsrückhöhenstraße (B 327). Es verkehrt regelmäßig ein Bus, der Oberfell mit Koblenz und Burgen verbindet. Im Sommerhalbjahr legen die Ausflugsschiffe der Köln-Düsseldorfer in Oberfell an. BildungDie Gemeinde hat eine eigene Grundschule und einen eigenen Kindergarten. SonstigesWeinlagen
Religiöse VolkskundeJährlich am Trinitatissonntag pilgern die Oberfeller zur Wallfahrtskirche auf dem Bleidenberg, dem "Hausberg" Oberfells. OrtsnecknameEin modernes Denkmal im Ortskern erinnert an den Ortsnecknamen Moosrebber. Die Inschrift erklärt: Im Kriegsjahr 1917 rief die Regierung zur Laubsammlung für das notleidende Vieh auf. Für einen Zentner wurden 18 Mark gezahlt. Die Oberfeller waren am fleißigsten und sammelten 270 Zentner ... und wie die Ironie so spielt wurden die Oberfeller fortan in den Nachbarörtern "Moos(geld)rebber" genannt. Auch der örtliche Möhnenverein heißt Fidele Moosrebber. Bilder
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