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Oberrieden ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Unterallgäu und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Pfaffenhausen. GeografieOberrieden liegt in der Region Donau-Iller. Ausdehnung des GemeindegebietesDas Gemeindegebiet besteht aus den Gemarkungen Oberrieden und Unterrieden. Zu Oberrieden gehören unter anderem die Orte Hohenreuten, Mittelrieden, Ohnsang und Unterrieden. GeschichteOberrieden war vor 1800 Sitz eines Oberen und Unteren Gerichts und gehörte der Herrschaft Mindelheim. Diese war Teil des Kurfürstentums Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. EinwohnerentwicklungAuf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 1.149, 1987 dann 1.160 und im Jahr 2005 1.253 Einwohner gezählt. PolitikBürgermeister ist Georg Leinsle (Freie Wählervereinigung). Er wurde im Jahr 2002 Nachfolger von Anton Müller (Wählervereinigung). Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 370.000 €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 29.000 €. WappenBeschreibung: Geteilt von Blau und Silber mit aufgelegtem Schild, darin in Silber auf grünem Dreiberg, der mit einem silbernen Wellenbalken belegt ist, ein schreitender roter Löwe. Wirtschaft und InfrastrukturWirtschaft sowie Land- und ForstwirtschaftEs gab 1998 im produzierenden Gewerbe 30 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort acht Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 395. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keinen, im Bauhauptgewerbe einen Betrieb. Zudem bestanden im Jahr 1999 66 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1.356 ha, davon waren 352 ha Ackerfläche und 1.004 ha Dauergrünfläche. BildungIm Jahr 2005 existierten folgende Einrichtungen:
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