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Obhausen ist eine Gemeinde im Landkreis Merseburg-Querfurt in Sachsen-Anhalt. GeografieGeografische LageObhausen liegt zwischen Halle (Saale) und Nordhausen. Die Gemeinde gehört der Verwaltungsgemeinschaft Weida-Land an, die ihren Verwaltungssitz in der Gemeinde Nemsdorf-Göhrendorf hat. GemeindegliederungAls Ortsteile der Gemeinde sind ausgewiesen:
GeschichteIn einem zwischen 881 und 899 entstandenen Verzeichnis des Zehnten des Klosters Hersfeld wird Obhausen als zehntpflichtiger Ort Hubhusa im Friesenfeld erstmals urkundlich erwähnt. [1] 999 wurde die Gemeinde als Upphusun morcha urkundlich erwähnt. Bestehend aus den Pfarrort St. Petri mit seinen Filialen St. Johannis und St. Nicolai, welche zum Kapitel Merseburg gehörten. Später auch den Grafen von Mansfeld, den Edlen von Querfurt gehörig, welche diese an die v. Gleina (15. Jh.), v. Kötzschen (17. Jh.), die v. Rockhausen (1586-1752), dann die v. Nostitz u.a. weiter belehnten. Der Familie v. Rockhausen auf Kirchscheidungen gehörte das das Erb- und Frei-Allodial- Rittergut Obhausen sei 1586. Letzte Besitzer waren der Kreiskommissar des Thüringischen Kreises Georg Friedrich von Rockhausen, Herr auf Obhausen, Leimbach und Albersroda und sein einziger Sohn Friedrich August von Rockhausen. Die Erfurter Schriftstellerin Sidonia Hedwig Zäuneman verfasst alläßlich der Hochzeit am 8. Oktober 1736 im Schloß Obhausen die Hochzeits-Gedichte: „Da jetzo der Reichsfreyherr Stettner von Grabenhoff , mit seiner Braut der schönen Fräulein von Rockhausen mit viel Vergnügen wird getraut.” und „Auf eben diese Vermählung”. Nachdem im November 1750 durch einen Brand fast alle Hof- und Wirtschaftsgebäude in Obhausen zerstört wurden, verkauften sie 1752 ihren Besitz an die Familie von Nostitz (Adelsgeschlecht) auf Obhausen. PolitikBürgermeisterDer ehrenamtliche Bürgermeister Kay-Uwe Böttcher wurde erstmals am 12. Juni 1994 gewählt. Wirtschaft und InfrastrukturVerkehr
PersönlichkeitenSöhne und Töchter der Gemeinde
Literatur
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