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Ochsenfurt ist eine Stadt im unterfränkischen Landkreis Würzburg und liegt im südlichen Maindreieck. NameOchsen waren früher Zugtiere, mit denen man gut eine Furt überqueren konnte. Eine Furt ist ein Flussübergang. Viele Ortsnamen haben die gleiche Bedeutung, wie z. B. Oxford in England und Bosporus in der Türkei. GeographieOchsenfurt liegt im südlichen Maindreieck im Landkreis Würzburg in Unterfranken zwischen Würzburg und Kitzingen. Durchflossen wird die Stadt vom Main, sowie einigen kleinen Bächen (u.a. Thierbach). Die Stadt ist von vielen Weinbergen umgeben und liegt im Ochsenfurter Gau. GeschichteDie erste urkundliche Erwähnung war 725, als im Auftrag von Bonifatius ein Kloster in der Stadt gegründet wurde. Möglicherweise befand sich bis ins 11. Jahrhundert in Ochsenfurt ein Königshof. Die berühmten Mauern und Türme stammen aus dem 14. Jahrhundert. Erst mit dem Bau der Brücke 1512 gewann Ochsenfurt auch wirtschaftliche Bedeutung. 1525 kam es während der Bauernkriege zu Aufständen. Das neue Rathaus wurde bereits 1497 fertig gestellt. Die St.- Andreas-Kirche, wurde 1288 geweiht. 1803 kam Ochsenfurt zu Kurbayern und ab 1806 zum Großherzogtum Würzburg. 1813 wurde die Stadt Teil vom Königreich Bayern. 1945 wurde Ochsenfurt von den Amerikanern besetzt. Die Mainbrücke wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört, aber die Altstadt blieb verschont. 1972 wurde der Landkreis Ochsenfurt mit dem Kfz-Kennzeichen OCH aufgelöst. Seitdem gehört die Stadt zum Landkreis Würzburg. WirtschaftVerkehrOchsenfurt liegt an der Bahnstrecke Würzburg – Ochsenfurt – Ansbach – Treuchtlingen (Kursbuchstrecke 920). Der ÖPNV wird vom Verkehrsverbund Mainfranken (VVM) betrieben. Autobahnen: BAB 7, Anschlussstelle 104 (Marktbreit, ca. 8 km) und BAB 3, Anschlussstelle 71 (Würzburg/Randersacker, ca. 12 km). Ansässige UnternehmenIn Ochsenfurt ist die Südzucker beheimatet, mit Deutschlands größter Zuckerfabrik. Ca. 6.200 Landwirte aus der Umgebung liefern jährlich von Mitte September bis Mitte Dezember rund 1,5 Mio t Zuckerrüben an. Die größte deutsche Hotelkooperation, Flair Hotels, hat ihren Sitz in Ochsenfurt. Städtepartnerschaften
StadtgliederungStadtteile: DarstadtWestlichster Stadtteil von Ochsenfurt. Darstadt (202 Einwohner) wird vom Schafbach durchflossen und gehört seit dem 1. Januar 1972 zu der Stadt Ochsenfurt. ErlachErlach ist der nördlichste Stadtteil von Ochsenfurt und gehört seit dem 1. Juli 1972 zur Stadt Ochsenfurt. GoßmannsdorfGoßmannsdorf liegt westlich von Ochsenfurt am Main und hat Anteil an der Eisenbahnlinie. Seit dem 1. Juli 1972 ist das Dorf ein Stadtteil von Ochsenfurt. Goßmannsdorf hat ca. 1100 Einwohner. HohestadtHohestadt (ca. 850 Einwohner) liegt südwestlich und nahe der Stadt. Wie der Name sagt, befindet sich das Dorf auf einem Berg. Am 1. Juli 1971 wurde Hohestadt als eines der ersten umliegenden Dörfer eingemeindet. HopferstadtHopferstadt ist der südlichste Stadtteil von Ochsenfurt und hat 671 Bewohner. Als letztes Dorf wurde es am 1. Mai 1978 eingemeindet. KleinochsenfurtBis ins 13. Jahrhundert war Kleinochsenfurt nicht eindeutig getrennt von Ochsenfurt. Am 1. Juli 1971 wurde es eingemeindet. Das Dorf grenzt direkt an die Stadt Ochsenfurt. Hier leben über 1.000 Einwohner, trotzdem besitzt es kein eigenes Rathaus oder andere öffentliche Einrichtungen. TückelhausenTückelhausen liegt südwestlich von Ochsenfurt und wird von etwas über 300 Menschen bewohnt. Dort gab es ein Kloster der Kartäuser. Die Kirche stammt aus dem 18. Jahrhundert. Heute besitzt das Dorf immer noch eine klosterähnliche Struktur und ein Kartäuser-Museum. Am 1. Juli 1972 wurde Tückelhausen Stadtteil von Ochsenfurt. ZeubelriedZeubelried liegt mit rund 200 Einwohnern nördlich von Ochsenfurt. Es wurde am 1. Juli 1971 eingemeindet. Bekannt in der Umgebung ist das Zeubelrieder "Linsenspitzer-Fest", welches immer am 3. Wochenende im August stattfindet. Bauwerke
MainbrückeDie Alte Mainbrücke wurde 1512-1519 erbaut. Sie wurde 1866 von den Preußen im Krieg gegen Bayern zerstört und daraufhin wiederhergestellt. Am 31. März 1945 wurde die Brücke vor den einrückenden Amerikanern gesprengt. In der Nachkriegszeit wurde die Alte Mainbrücke unter Verwendung von Resten des alten Bauwerks mit einem Betonbalken über der Hauptöffnung wiederhergestellt; 1954 wurde zudem eine Neue Mainbrücke errichtet, über die die Bundesstraße 13 führt. Die Alte Mainbrücke ist mittlerweile sehr baufällig und durfte zwischenzeitlich nur noch stadteinwärts befahren werden. Seit September 2006 ist sie - auch für Radfahrer oder Fußgänger - wegen Einsturzgefahr voll gesperrt.
Söhne und Töchter der Stadt
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