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Oederan ist eine Kleinstadt im sächsischen Landkreis Freiberg. GeografieZu Oederan gehören weiterhin die Ortsteile Börnichen, Gahlenz, Görbersdorf, Kirchbach, Schönerstadt, Breitenau und Lößnitztal. GeschichteIm 12. Jahrhundert legten Bauern als Vorläufer der Stadt ein Waldhufendorf an. Der Sage nach erhielt die Stadt ihren Namen nach einem Kaufmann Ranius und einer Inschrift auf seinem Grabe „Edda Ranio” (also Edda dem Ranius). 1286 wurde der Ort urkundlich und 1292 erstmals als Stadt erwähnt. Grabungen haben ergeben, daß Oederan mindestens seit der 1. Hälfte des 13. Jahrhunderts existierte. Die bedeutendsten Gewerbe seit dem Mittelalter waren die Tuchmacherei (1457) und die Leinenweberei (1507). 1583 erhielt die Stadt vom Kurfürsten August I. von Sachsen das Privileg einer „Freien Bergstadt”. EingemeindungenAm 1. Januar 2007 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Gahlenz eingemeindet. PolitikStadtratMandatsverteilung im Stadtrat 2004
Wahlbeteiligung: 55,19 % BürgermeisterBürgermeister ist Gernot Krasselt (CDU) Städtepartnerschaften
Kultur und SehenswürdigkeitenDas wichtigste ältere Bauwerk Oederans ist die gotische Hallenkirche, die stark historistisch überprägt wurde. In ihr befindet sich eine Silbermann-Orgel von 1727. Überregional bedeutend ist außerdem das Renaissancerathaus mit einem verzierten Eckerker. Das Gebäude wurde im barock stark überprägt. Markant ist der vom Freiberger Ratszimmermeister Johann Gottlieb Ohndorff errichtete Dachreiter.Im Rathaus ist ein Museum für Weberei, das so genannte „webMUSEUM” eingerichtet. Hier kann man selbst das Weben an einem frühneuzeitlichen Webstuhl versuchen. Eine der größten Sehenswürdigkeiten des Ortes ist das „Klein-Erzgebirge”, der älteste Miniaturpark Deutschlands. In einer Parkanlage sind im Miniaturmaßstab 1:25 etwa 160 Sehenswürdigkeiten des Erzgebirges, sowie ganz Sachsens und auch Nordböhmens nachgebaut worden. Eine Gartenbahn, viele bewegliche Objekte und zahlreiche Gags runden die Nachbildung ab. Im Jahr 2006 wurden die „Märchenhaften Wasserwelten” als ein Erlebnispfad mit dem kühlen Nass in der Verbindung vom „Klein-Erzgebirge” zur Oederaner Altstadt hin, als einmaliges Erlebnis in der Region, eingeweiht. Eine weitere Einrichtung im Ort ist die Volkskunstschule. In einem sanierten ehemaligen Spital können Kinder kreativ basteln und spielen, oder sich künstlerisch beim Schnitzen und Malen betätigen. Aber auch für Erwachsene bieten sich einige Möglichkeiten, wie etwa das Töpfern an. Wirtschaft und InfrastrukturVerkehrDurch Oederan verläuft die Bundesstraße 173, über welche man in westlicher Richtung Chemnitz (22 km), sowie in östlicher Richtung Freiberg (15 km) und Dresden (50 km) erreicht. Über die Autobahn A 4, Abfahrten Hainichen oder Frankenberg, erreicht man die Stadt innerhalb einer halben Stunde. Außerdem besitzt Oederan einen Bahnhof an der Sachsen-Franken-Magistrale. Dieser wird im 2-Stunden-Takt von der IRE-Linie 3 Dresden–Zwickau–Hof, sowie im Stunden-Takt von der RE-Linie 30 Dresden–Zwickau bedient. Chemnitz Hbf erreicht man in 20 min, Dresden Hbf in 48 min und Zwickau Hbf in 61 min. Bildung
PersönlichkeitenSöhne und Töchter der Stadt
Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben
"Die Vögel des Landes Sachsen" [Leipzig 1952, Akademische Verlagsgesellschaft Geest & Portig K.-G.] Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
