Oepfershausen in Thüringen


Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Schmalkalden-Meiningen
Verwaltungsge-
meinschaft:
Wasungen-Amt Sand
Koordinaten: 50° 38′ N, 10° 15′ O
Höhe: 470 m ü. NN
Fläche: 12,26 km²
Einwohner: 528
Bevölkerungsdichte: 43 Einwohner je km²
Postleitzahl: 98634
Vorwahl: 036940
Kfz-Kennzeichen: SM
Gemeindeschlüssel: 16 0 66 053
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Beckengasse 47
98634 Oepfershausen
Webpräsenz: www.vg-wasungen.de/oepfershausen.htm
Bürgermeister: Andreas Hössel (WG Oepfershausen)

Oepfershausen ist eine Gemeinde im Landkreis Schmalkalden-Meiningen in Thüringen.

Geografie

Geografische Lage

Oepfershausen liegt nordwestlich von Meiningen in der Vorderrhön am Fuße des Hahnberges. Die Gemeinde gehört der Verwaltungsgemeinschaft Wasungen-Amt Sand an, die ihren Verwaltungssitz in der Stadt Wasungen hat.

Nachbargemeinden

Im Süden liegt die Gemeinde Unterkatz, im Osten Wahns, im Norden Friedelshausen, sowie hinter dem Hahnberg im Westen die Gemeinde Kaltenlengsfeld.

Geschichte

Erstmalig wurde der hier stehende Gutshof 1183 erwähnt, wesentlich geprägt wurde er 1330 bis 1731 von der Familie von Auerochs und 1595 bis 1711 von der Familie von Herda.

Ab 1991 gehörte die Gemeinde zur Verwaltungsgemeinschaft Amt-Sand mit Sitz in Oepfershausen, 1995 erfolgte der Zusammenschluss mit der Verwaltungsgemeinschaft Wasungen und Walldorf.

Einwohnerentwicklung

Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):

  • 1994 - 568
  • 1995 - 567
  • 1996 - 559
  • 1997 - 559
  • 1998 - 554
  • 1999 - 557
  • 2000 - 545
  • 2001 - 530
  • 2002 - 526
  • 2003 - 530
  • 2004 - 528
Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat aus Oepfershausen setzt sich aus 8 Ratsfrauen und Ratsherren zusammen.

  • WG Oepfershausen 8 Sitze

(Stand: Kommunalwahl am 27. Juni 2004)

Bürgermeister

Der ehrenamtliche Bürgermeister Andreas Hössel wurde am 27. Juni 2004 gewählt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

  • Die evangelische Pfarrkirche wurde auf dem Vorgängerbau aus dem 15. Jahrhundert im Jahre 1718 erbaut. An der Südostseite befindet sich ein bärtiger Männerkopf, der hier Christuskopf genannt wird, statt der üblichen Bezeichnung Baumeisterkopf. Außerdem befindet sich in der Kirche ein prunkvolles Bildnis von 1731, was ihren Bauherrn und Förderer Georg Friedrich von Auerochs zeigt.
  • Im Ort befinden sich eine Kunststation, sowie nennenswerte Fachwerkhäuser wie z.B. das Haus Nr. 72, an dem sich ein Wappenstein des um 1800 abgerissenen Auerochsschen Schlosses befindet.
  • Die weiträumige geschlossene Anlage des Schwarzen Schlosses, das als Wirtschaftshof des Auerochsschen Schlosses diente, stammt von 1708, wurde in der Mitte des 20. Jahrhunderts von der Gemeinde erworben und zum wirtschaftlichen Dorfmittelpunkt ausgebaut und daher 1993 restauriert.

Naturdenkmäler

  • Am Südhang des Hahnbergs befindet sich der vorgelagerte 604 m hohen Bergrücken Krücke sowie der Amönenhof mit 2 Ausflugsgaststätten, darunter die Turmuhrenklause mit historischen Turmuhr- und Schlagwerken.

Literatur

  • Höhn, Walter: Thüringische Rhön, 2005, Michael Imhof Verlag Petersberg, ISBN 3-86568-060-7, S. 111



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Informationsportal über Oepfershausen in Thüringen - 25.5.2012