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Die amtsangehörige Gemeinde Oldenswort liegt an der Eider und gehört zum Amt Eiderstedt im Kreis Nordfriesland in Schleswig-Holstein. Geografie und VerkehrOldenswort liegt etwa 7 km nördlich von Tönning und 17 km südlich von Husum an der Eider. Westlich verlaufen die Bundesstraße 5 und die Bahnlinie von Bad St. Peter-Ording nach Husum. Der Ort liegt in einem sehr flachen, landwirtschaftlich geprägten Marschgebiet. Schon aus der Ferne ist die typische Silhouette mit dem Kirchturm zu erkennen. Zum Schutz vor der Nordsee findet man in und um Oldenswort Deiche und Warften. Der Name Oldenswort leitet sich möglicherweise vom Namen Olde Warft (auf Hochdeutsch: alte Warft) ab. Es existieren heute noch einige Haubarge, große, fast quadratisch angelegte Bauernhäuser mit einem sehr hohen Reetdach, die typisch für die Halbinsel Eiderstedt sind. GeschichteArchäologische Funde aus der Zeit um Christi Geburt liegen vor, eine ausgeprägte Siedlungstätigkeit begann jedoch erst etwa 1000 Jahre später. Im Jahr 1205 wird der Ort erstmals erwähnt. Oldenswort erlitt sowohl in der Marcellusflut 1362 als auch durch den Dreißigjährigen Krieg, die Burchardiflut 1634 und die Nordischen Kriege schwere Schäden. Später verloren viele Einwohner ihr Hab und Gut durch den dänischen Staatsbankrott 1815, in dessen Folge das Gemeindegebiet um fast die Hälfte schrumpfte. ArchitekturDie aus Backstein erbaute Oldensworter Kirche geht auf einen romanischen Bau zurück, der wohl im 12. Jahrhundert errichtet wurde. Sie hat eine hölzerne Kassettendecke. Die Innenausstattung stammt überwiegend aus dem 16. Jahrhundert. In Oldenswort befindet sich Eiderstedts einziges Herrenhaus, Hoyerswort. Im 16. Jahrhundert vom königlich dänischen Aufseher Caspar Hoyer gebaut, nahm hier 1713 der dänische König Friedrich IV. (Dänemark und Norwegen) die Kapitulation der in der Festung Tönning stationierten schwedischen Truppen unter Magnus Stenbock im Großen Nordischen Krieg entgegen, womit der Krieg faktisch entschieden war. DenkmalIn Oldenswort steht ein Bronzedenkmal des dort geborenen Ferdinand Tönnies', des Begründers der deutschen Soziologie, von Reimund Kittl. PolitikVon den 13 Sitzen in der Gemeindevertretung hat die Wählergemeinschaft WVO seit der Kommunalwahl 2003 sechs Sitze, die CDU hat vier und die SPD drei. WappenBlasonierung: „Von einer goldenen Ähre mit nach außen gebogenen Hüllblättern in Blau und Rot geviert. In 1 eine goldene Kirche, in 4 ein goldener Dreimaster.” (Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein) Söhne der Gemeinde
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