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Ollendorf ist eine Gemeinde im thüringischen Landkreis Sömmerda und verwaltungsrechtlich Teil der Verwaltungsgemeinschaft Gramme-Aue. Geografische LageDas Dorf ist am Ursprung des Rossenbaches gegründet worden, der in der Ortslage mit einer kräftig schüttenden Quelle entspringt, die der Heilsborn genannt wird. Es befindet sich auf halben Wege zwischen Weimar und Erfurt am Westhang des Ettersberges. Der Reisende durchquert Ollendorf in der Regel, wenn er für den Weg zwischen den zwei Städten nicht über die Autobahn 4 oder die Bundesstraße 7 fährt, sondern den landschaftlich reizvolleren Weg über den Ettersberg einschlägt, wo er am Konzentrationslager Buchenwald vorbei nach Weimar gelangt. Ollendorf liegt am Kreuzungspunkt zweier alter Handelsstraßen: In Nord-Süd-Richtung verläuft von Bad Frankenhausen nach Nürnberg eine alte Salzstraße, in Ost-West-Richtung zieht sich die Via Regia durch den Ort. Seiner Lage hat Ollendorf auch zu verdanken, dass es heute am Ökumenischen Pilgerweg liegt, welcher in Görlitz beginnt und sich entlang der Via Regia durch Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen bis nach Vacha schlängelt und eine Pilgerfahrt nach Santiago de Compostela ermöglicht. GeschichteDie Anfänge der Besiedlung reichen bis in die frühe Altsteinzeit zurück. Der Name bezeichnet das alte Dorf, das sich aus zwei Siedlungskernen bei der Oberkirche „Sankt Petri” (1646 von schwedischer Reiterei zerstört) und der Unterkirche „Sankt Philippus & Jakobus” entwickelte. Die „Lange Gasse” verbindet beide Siedlungskerne zu einem Haufendorf. Ollendorf wird im Codex Eberhardi der Reichsabtei Fulda in einem auf 822 bis 842 zu datierenden Regest als Ollendorf erstmals erwähnt. Vereinsleben
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