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Opfenbach ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Lindau in Bayern. GeografieOpfenbach liegt in der Region Allgäu, genauer im Westallgäu ca. 15 KM entfernt von Lindau a. Bodensee. Ein Ortsteil von Opfenbach ist Wigratzbad. Andere Ortsteile heißen "Mellatz", "Beuren", "Heimen", "Litzis", "Göritz", "Mywiler" oder "Ruhlands". Es existiert nur die Gemarkung Opfenbach. GeschichteOpfenbach war Teil der österreichischen Herrschaft Bregenz-Hohenegg. Seit den Friedensverträgen von Brünn und Preßburg 1805 gehört der Ort zu Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. EinwohnerentwicklungAuf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 1.879, 1987 dann 1.952 und im Jahr 2000 2.196 Einwohner gezählt. PolitikBürgermeister ist Paul Straub (CSU/Freie Wählerschaft). Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 869.000 €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 160.000 €. Wirtschaft und InfrastrukturWirtschaft sowie Land- und ForstwirtschaftEs gab 1998 nach der amtlichen Statistik weder im produzierenden Gewerbe noch im Bereich Handel und Verkehr sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 110 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 711. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe zwei Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 62 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1.010 ha, davon waren 1.001 ha Dauergrünfläche. BildungIm Jahr 1999 existierten folgende Einrichtungen:
GebetsstätteIm Ortsteil Wigratzbad ist eine katholische Gebetsstätte mit Exerzitienhaus. Anlässlich einer behaupteten Privatoffenbarung an Frau Antonie Rädler in einer kleinen Kapelle ("Gnadenkapelle") entwickelte sich die Gebetsstätte nach und nach, bis die sog. Sühnekirche, eine größere Kirche in moderner rotfarbener Stahlarchitektur, gebaut wurde. In Wigratzbad wird Maria als "Unsere Liebe Frau vom Sieg" verehrt. Die sterblichen Überreste von Antonie Rädler und dem langjährige Pilgerseelsorger Pater Johannes Schmid OP, der seinen Anhängern als "heiligmäßig" gilt, ruhen in einem eigenen kapellenähnlichen Grab. Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
